Neuer Datenskandal: Eure Anruflisten werden an Apple gesendet

Wer die iCloud eingeschaltet hat, der muss damit rechnen, dass seine Anrufliste bei Apple landet. 
Wer die iCloud eingeschaltet hat, der muss damit rechnen, dass seine Anrufliste bei Apple landet.

Kalifornien - Das ist harter Tobak! Ihr glaubt, dass keiner weiß, mit wem und auf welchen Apps ihr so den ganzen Tag telefoniert? Dann seid ihr leider ganz schief gewickelt.

Denn wie jetzt herauskam, sendet Apple sich heimlich die Anruflisten Eurer iPhones. Wie das Portal "Apfeleimer" berichtet, hat das russische Unternehmen Elcomsoft ermittelt, dass Apple Eure Anruflisten an sich selbst schickt, wenn ihr die iCloud aktiviert habt.

Man kann dieser Funktion nicht widersprechen oder sie gar abstellen. Nicht nur die normalen Anrufe werden übertragen, sondern auch Gespräche über Skype, Viber und WhatsApp. Dabei werden die Nummer des Angerufenen und die Dauer der Konversation erfasst. 

Apple begründet das damit, dass Ihr somit die Möglichkeit bekommt, verpasste oder getätigte Anrufe auf jedem Eurer Apple-Geräte zu sehen. 

Rein rechtlich ist dies natürlich äußerst fragwürdig. Vor allem, weil Ihr nicht darüber aufgeklärt werdet oder die Möglichkeit habt, dieser Funktion zu widersprechen.

Einzige Lösung ist das Ausschalten der iCloud, doch die ist eben in vielen Punkten auch recht praktisch. 


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