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Wie gut ist der neue Arzttermin per Computer?

Dresden - In Ostsachsen können Patienten jetzt zu Hause ihr Befinden per Tablet-Computer an die Klinik melden und sich mit einer Krankenschwester per Videotelefonie unterhalten. Möglich macht das Deutschlands größtes Telemedizin-Projekt.
Ministerin Barbara Klepsch (49, CDU) lässt sich das spezielle Tablet erklären. Es ist eines der Pilotprojekte im Rahmen von „CCS Telehealth Ostsachsen“.
Ministerin Barbara Klepsch (49, CDU) lässt sich das spezielle Tablet erklären. Es ist eines der Pilotprojekte im Rahmen von „CCS Telehealth Ostsachsen“.

Von Juliane Morgenroth

Dresden - In Ostsachsen können Patienten jetzt zu Hause ihr Befinden per Tablet-Computer an die Klinik melden und sich mit einer Krankenschwester per Videotelefonie unterhalten. Möglich macht das Deutschlands größtes Telemedizin-Projekt.

Klaus Engel (77) liegt derzeit im Herzzentrum Dresden, wird für den Umgang mit dem Tablet geschult - und ist begeistert: „Es ist ganz einfach zu bedienen und gibt mir ein Gefühl der Sicherheit. Außerdem muss ich dann zu Hause nicht immer gleich zum Arzt.“ Denn nach seiner Entlassung gibt er dann täglich ein, wie es ihm geht, ob er etwa Atemnot hat.

Zusätzlich spricht er über Videotelefonie mit seiner Krankenschwester Cathleen Dufke (33) - eine sogenannte Tele-Nurse. Assistenzarzt Jan Svitil (31): „Gut ist, dass man die Patienten direkt erreicht. Bisher wissen wir nie, wie es ihnen ergeht, wenn sie aus der Klinik entlassen werden.“

Assistenzarzt Jan Svitil (31) zeigt Klaus Engel, wie der Tablet-Computer funktioniert, den er zu Hause nutzen soll. Damit sind Arzt und Patient vernetzt.
Assistenzarzt Jan Svitil (31) zeigt Klaus Engel, wie der Tablet-Computer funktioniert, den er zu Hause nutzen soll. Damit sind Arzt und Patient vernetzt.

„Die hohe Lebenserwartung der Menschen stellt uns vor große Herausforderungen. Und wir haben den Anspruch, dass alle die gleichen medizinischen Leistungen erhalten“, erklärt Sozialministerin Barbara Klepsch (49, CDU) den Hintergrund des Projekts. Gerade auf dem Land sind Spezialisten Fehlanzeige.

Das EU-Modellprojekt „CCS Telehealth Ostsachsen“ soll im Unterschied zu anderen Projekten erweiterbar und für verschiedenste medizinische Fachgebiete nutzbar sein. Jetzt läuft die Pilotphase mit 15 Patienten - zum Jahresende sollen es 50 sein und bei Erfolg auf ganz Sachsen ausgeweitet werden. EU und Freistaat haben knapp zehn Millionen Euro ins Projekt gesteckt - fünf Kliniken sind derzeit mit im Boot.

Weitere Möglichkeiten: Bilder von Gewebeproben können ausgetauscht, in Videokonferenzen von Experten begutachtet werden. Niedergelassene Ärzte auf dem Land sollen sich zudem Rat von Spezialisten holen können.

Tele-Nurse Cathleen Dufke (33) spricht mit Klaus Engel (77) über seinen Gesundheitszustand. Dafür muss der Patient künftig sein Haus nicht mehr verlassen.
Tele-Nurse Cathleen Dufke (33) spricht mit Klaus Engel (77) über seinen Gesundheitszustand. Dafür muss der Patient künftig sein Haus nicht mehr verlassen.

Weiter Weg

Kommentar von Juliane Morgenroth

Als Patient in Echtzeit mit den Spezialisten in der weit entfernten Uniklinik kommunizieren und Ärzte, die sich online beraten - das klingt erstmal gut.

Genau das soll das neue Telemedizin-Projekt „CCS Telehealth Ostsachsen“ möglich machen. Und zwar nicht nur beschränkt auf ein oder zwei Einsatzmöglichkeiten. Es soll eine universelle IT-Plattform sein.

Das Pilotprojekt wird zeigen, ob sich die Pläne umsetzen lassen. Denn nicht nur die Patienten müssen diese Art von Kommunikation akzeptieren. Was nicht selbstverständlich ist!

Auch der Datenschutz spielt bei elektronischer Kommunikation eine wichtige Rolle: Immerhin werden elektronische Patientenakten hinterlegt, auf die viele verschiedene Projektteilnehmer zugreifen können.

Die Projekt-Verantwortlichen versprechen einen ähnlichen Datenschutz wie beim Online-Banking. Trotzdem muss sich das Projekt an der Realität messen lassen.

Bis die Telemedizin allerdings zum Standard für alle wird, ist es noch ein weiter Weg. Die Zielgruppe aber gibt es dafür definitiv: Schließlich gehört Sachsen zu den am stärksten alternden und schrumpfenden Regionen Europas.

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