Kostenexplosion: Containerquartiere für Flüchtlinge teurer als geplant

Berlin soll 30 neue Containerquartiere, sogenannte Tempohomes, bekommen.
Berlin soll 30 neue Containerquartiere, sogenannte Tempohomes, bekommen.  © dpa/123RF

Berlin - Etwa 78 Millionen Euro bekam die landeseigene Berliner Immobilien-Management GmbH (BIM) für die Erbauung von 30 Containerquartieren für Flüchtlinge.

Doch das Geld für die sogenannten Temphomes reichte nicht aus.

Um das Projekt doch noch realisieren zu können, bekam die BMI von Hauptausschuss des Abgeordnetenhauses einen Zuschuss von 32,1 Millionen Euro, wie die Morgenpost berichtet. Dafür werden allerdings nur 23 Containerquartiere.

Für die Kostensteigerung gäb es etliche Gründe: Da die Gebäude als Gemeinschaftsunterkünfte gebaut würden, erfordere das einen anderen Ausstattungsstandard. Hinzu kämen auch fehlerhafte Lieferung von Containern oder Baumängel.

Für drei Jahre sind die Unterkünfte genehmigt, ihre Lebensdauer sei allerdings länger.

Sieben Tempohomes, unter anderem in Marzahn-Hellersdorf und Treptow-Köpenick, mit insgesamt knapp 2000 Plätzen wurden bereits bezogen.

In Lichterfelde und in Lichtenberg soll der Baubeginn noch in diesem Monat beginnen.


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