Hund auf Teneriffa mit Harke zerfleischt

Teneriffa - Warum tat er das? Auf Teneriffa soll ein 72-Jähriger einen Hund mit einer Garten-Harke erschlagen haben.

In einer Schlucht im Norden Teneriffas ist die blutige Tat geschehen.
In einer Schlucht im Norden Teneriffas ist die blutige Tat geschehen.  © 123RF

Laut Guardia Civil von Teneriffa wurde der Rentner auf dem Rückweg der mutmaßlichen Tat gestellt. Ein Nachbar des Rentners soll den Hunde-Mord mit angesehen und sofort die Beamten verständigt haben, berichtet Teneriffa News.

Demnach soll der 72 Jahre alte Mann in El Rosario in die Schlucht nahe der dortigen Kirche gegangen sein, um das arme Tier dort zu erschlagen.

Der Rentner soll eigens eine Garten-Harke mitgenommen haben. Wie ein Nachbar aussagte, habe der Mann den Hund dort mit mehreren gezielten Schlägen ermordet.

Zwei Beamte der Guardia Civil rückten umgehend aus und sahen noch den Mann, wie dieser mit der Harke in der Hand aus der Schlucht stieg.

Sie riefen mehrfach nach dem mutmaßlichen Täter. Dieser ignorierte die Polizisten zunächst.

Erst als der Hunde-Töter die Harke ins Gebüsch warf, kam er den lauten Rufen der Polizisten nach. Er gab sich ahnungslos. Die Beamten gingen auf die Suche und fanden sowohl die blutbefleckte Harke im Gebüsch als auch den getöteten Hund in der Schlucht.

Der mutmaßliche Hunde-Mörder wurde vorläufig festgenommen.

In Deutschland hat ein Mann versucht, seinen Hund zu töten

Bei dem Hund in Kleve handelte es sich um einen Cocker Spaniel.
Bei dem Hund in Kleve handelte es sich um einen Cocker Spaniel.  © DPA

Wir müssen gar nicht so weit in Europa schauen. Auch bei uns wurde Anfang August ein ähnlicher Fall bekannt. Ein 20-jähriger Mann in Kleve an der deutsch-niederländischen Grenze hatte in einem Waldstück versucht, seinen Hund auf brutale Weise umzubringen.

Zeugen hatten den Täter in einem Waldstück bei Kleve beobachtet, wie er einen jaulenden Hund und ein Messer mit sich führte. Ein weiterer Zeuge berichtete später den Beamten, der Mann habe mit dem Messer mehrfach auf den Hund eingestochen. Die Beamten spürten den Verdächtigen im Wald auf.

Er hob gerade den verwundeten Hund in ein ausgegrabenes Loch! Der Cocker Spaniel war schwer verletzt, atmete allerdings noch. Ein Polizist musste den Hund erschießen, um ihn von seinen Qualen zu erlösen. Der Täter kam mit zur Wache. Er gab an, sein Hund habe ihn in den Finger gebissen. Dort konnten die Beamten allerdings keine Bissspuren sehen.

Ihn erwartet jetzt ein Verfahren wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz (TAG24 berichtete).


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