Termin für Bachmann-Prozess steht

PEGIDA-Anführer Lutz Bachmann muss sich am 19. April wegen Volksverhetzung vor Gericht verantworten.
PEGIDA-Anführer Lutz Bachmann muss sich am 19. April wegen Volksverhetzung vor Gericht verantworten.

Von Steffi Suhr

Dresden - Lutz Bachmann (43) muss vor den Amtsrichter. Wie der PEGIDA-Anführer mitteilte, beginnt die Verhandlung wegen Volksverhetzung gegen ihn am 19. April.

Seiner Meinung nach ist der Prozess „rein politisch motiviert“ und dient „einzig zur Diskreditierung meiner Person“. Bachmann soll auf bei Facebook Flüchtlinge als „Gelumpe“ und „Viehzeug“ bezeichnet haben.

Um die Anklage hatte es justizintern Knatsch gegeben. Wegen der zweifelhaften Prominenz des Angeklagten habe der Fall „eine besondere Bedeutung“ und müsse am Landgericht verhandelt werden, hatte der Amtsrichter argumentiert.

Doch der Staatsanwalt legte ihm erneut die Anklage vor. So rät denn auch Bachmann seinen Jüngern: „Im Saal soll es nur 80 Plätze geben...Zeitiges Kommen sichert gute Plätze...“

"Dreckspack", "Viehzeug", "Gelumpe"... Lutz Bachmann bei Facebook.
"Dreckspack", "Viehzeug", "Gelumpe"... Lutz Bachmann bei Facebook.

Foto: dpa


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