Schüsse gefallen? Deswegen war in diesem Thüringer Ort überall Polizei

Jena - Ein Großaufgebot von Polizisten und Rettungskräften hatte sich am Mittwochmorgen in Eisenberg, zwischen Jena und Gera, versammelt. Doch was war hier los?

Die Polizisten waren vermummt unterwegs.
Die Polizisten waren vermummt unterwegs.  © Marcus Scheidel

Was gefährlich und beängstigend aussah, war aber keine wirkliche Bedrohung für die Anwohner in der Jenaer Straße in Eisenberg.

Denn die Polizisten und die Rettungskräfte probten in den früheren Gemeinschaftsunterkunft den Ernstfall einer Terror-Bedrohung.

Dabei ging es darum, gemeinsam mit dem Rettungsdienst Abläufe zu proben, wie sie bei einem großen "Schadensereignis", wie z.B. Terror, mit mehreren Verletzten eintreten können, so die Polizei.

Hintergrund der Übung war dabei der fiktive Fall, dass zwei männliche Personen mit Sturmhauben in ein Jobcenter eingedrungen waren und dabei Mitarbeiter und Besucher des Jobcenters angegriffen hatten.

Dabei waren auch fiktive Schüsse gefallen. Die Einsatzkräfte übten auf dem Hintergrund dieser Geschichte ihr Vorgehen und wurden dabei auch von Darstellern unterstützt, die Opferrollen übernahmen.

Anwohner und Besucher von Eisenberg brauchen sich also keine Sorgen zu machen wegen der Einsatzkräfte. Die Übung wird sich noch einige Stunden hinziehen, bevor in dem Ort wieder Ruhe einkehrt.

Abläufe mit dem Rettungsdienst wurden geprobt.
Abläufe mit dem Rettungsdienst wurden geprobt.  © Marcus Scheidel
Die Polizei war mit einem Großaufgebot zur Übung angerückt.
Die Polizei war mit einem Großaufgebot zur Übung angerückt.  © Marcus Scheidel

Titelfoto: Marcus Scheidel

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