Drei Jugendliche aus NRW bei Terroranschlag in Barcelona schwer verletzt

Nicht nur in Barcelona wird getrauert. Weltweit bekundeten die Menschen ihr Beileid.
Nicht nur in Barcelona wird getrauert. Weltweit bekundeten die Menschen ihr Beileid.  © DPA

Düsseldorf - Unter den 13 Deutschen, die bei der Terrorattacke am Donnerstag in Barcelona schwer verletzt wurden, sollen auch drei Jugendliche aus Nordrhein-Westfalen sein.

Sie seien Teil einer Reisegruppe gewesen und würden nun in den örtlichen Krankenhäusern behandelt, sagte der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Armin Laschet (CDU) am Freitag in Düsseldorf. Er schloss auch deutsche Todesopfer nicht aus.

Nach Angaben des WDR handelt es sich bei den Verletzten aus NRW um drei Mädchen aus Oberhausen. Die beiden 17-Jährigen und eine 14-Jährige seien mit einer evangelischen Kirchengemeinde aus Schmachtendorf auf einem Tagesausflug in Barcelona gewesen.

Die Bluttaten in Barcelona und im Badeort Cambrils mit mindestens 14 Toten seien perfide, sagte Laschet. Sie führten vor Augen, wie verletzlich eine freiheitliche Gesellschaft sei.

"Sie sind ein Akt der Feigheit, weil man exakt den Ort in Barcelona ausgesucht hat, an dem dieses Leben am meisten pulsiert", sagte Laschet. Nach dem Terroranschlag ordnete NRW-Innenminister Herbert Reul (CDU) Trauerbeflaggung in Nordrhein-Westfalen an.

Armin Laschet bestätigte in einem Statement, dass auch drei Jugendliche aus NRW verletzt wurden.
Armin Laschet bestätigte in einem Statement, dass auch drei Jugendliche aus NRW verletzt wurden.  © DPA

Titelfoto: DPA


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