Berlins Innensenator nach Anschlag: "Es gibt keinen hundertprozentigen Schutz!"

Berlin - Die Berliner Polizei ist nach den Worten von Innensenator Andreas Geisel (SPD) auf Anschlagsszenarien wie auf dem Straßburger Weihnachtsmarkt vorbereitet.

Mindestens drei Menschen kamen bei dem Terroranschlag von Straßburg ums Leben.
Mindestens drei Menschen kamen bei dem Terroranschlag von Straßburg ums Leben.  © DPA

"Der Anschlag von Straßburg zeigt, dass die Terrorgefahr unverändert hoch ist", sagte Geisel am Mittwoch. Das gelte auch für Berlin. "Die Polizei ist entsprechend vorbereitet und schützt sichtbar und mit verdeckten Mitteln die Weihnachtsmärkte in unserer Stadt."

Sie sei auf unterschiedliche Anschlagsszenarien eingestellt - nicht nur auf Angriffe mit Lastwagen wie beim Attentat auf den Berliner Weihnachtsmarkt an der Gedächtniskirche am 19. Dezember 2016, betonte Geisel.

"Trotz aller Vorsichtsmaßnahmen muss uns aber allen klar sein: Es gibt keinen hundertprozentigen Schutz in offenen Gesellschaften wie unserer." Der Senator fügte an: "Diejenigen, die das behaupten, geben ein Sicherheitsversprechen ab, das sie nicht einlösen können."

Bei dem Anschlag auf dem Straßburger Weihnachtsmarkt kamen nach Angaben des Chefermittlers zwei Menschen ums Leben. Eine weitere Person sei hirntot. Zwölf Menschen wurden verletzt, sechs von ihnen sehr schwer. Nach dem 29-jährigen mutmaßlichen Täter wurde gefahndet.

Innensenator Andreas Geisel (SPD) versichert nun, dass die Berliner Polizei auf die Terrorgefahr vorbereitet sei.
Innensenator Andreas Geisel (SPD) versichert nun, dass die Berliner Polizei auf die Terrorgefahr vorbereitet sei.  © DPA

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