Polizeipräsenz vor muslimischen Einrichtungen in Brandenburg: Droht Gefahr?

Potsdam - 50 Menschenleben hat der rechtsextremistische Terroranschlag im Neuseeländischen Christchurch am letzten Freitag gekostet. Nun fällt die erhöhte Polizeipräsenz vor muslimischen Einrichtungen in Brandenburg auf. Was ist da los?

Die Al-Farouk-Moschee in Potsdam wurde 2018 eröffnet und befindet sich in einem ehemaligen Heizraum einer Wohnsiedlung.
Die Al-Farouk-Moschee in Potsdam wurde 2018 eröffnet und befindet sich in einem ehemaligen Heizraum einer Wohnsiedlung.

Brandenburgs Polizeipräsident Hans-Jürgen Mörke sieht keine erhöhte Gefahr für das Land Brandenburg.

Er betonte, "dass es aufgrund der Tatsache keine konkreten Gefährdungen für muslimische Einrichtungen im Land Brandenburg gibt".

Die Polizisten seien vor solchen Einrichtungen präsent, um das subjektive Sicherheitsgefühl zu erhöhen.

Innenminister Karl-Heinz Schröter (64, SPD) bestätigt, dass die Brandenburger Polizei laufend prüfe, ob es Hinweise gibt, die einen verstärkten Schutz von Moscheen oder Synagogen erforderlich machen.

Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter.
Brandenburgs Innenminister Karl-Heinz Schröter.  © Ralf Hirschberger/dpa

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