Von Deutschland aus: 30-Jähriger soll Terror finanziert haben

Berlin – Ein mutmaßlicher Terrorunterstützer, der in Berlin und Brandenburg in ein islamistisches Netzwerk eingebunden gewesen sein soll, steht ab Dienstag (9 Uhr) vor dem Kammergericht der Hauptstadt.

Ein 30-Jähriger steht ab Dienstag vor dem Berliner Kammergericht, weil er den IS finanziell unterstützt haben soll (Symbolbild).
Ein 30-Jähriger steht ab Dienstag vor dem Berliner Kammergericht, weil er den IS finanziell unterstützt haben soll (Symbolbild).  © DPA

Die Anklage gegen den 30-Jährigen lautet unter anderem auf Terrorismusfinanzierung und Unterstützung terroristischer Vereinigungen.

Der aus Tschetschenien stammende Mann soll 2014 einem Anhänger der Terrormiliz "Islamischer Staat", der in Deutschland Sozialleistungen bezog, das Geld – etwa 5000 Euro - nach Syrien geschickt haben.

Zudem wird ihm vorgeworfen, zwei weiteren Männern zur Ausreise ins Kampfgebiet nach Syrien verholfen zu haben. Für den Prozess sind 16 Tage bis zum 11. Juli vorgesehen.

Das undatierte Foto aus einem Video zeigt den Anführer der IS-Terrormiliz Abu Bakr al-Bagdadi.
Das undatierte Foto aus einem Video zeigt den Anführer der IS-Terrormiliz Abu Bakr al-Bagdadi.  © DPA

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