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IS-Terrormiliz beansprucht Londoner Terroranschlag für sich

Verzweifelt versucht der Konservativen-Politiker Tobias Ellwood das Leben eines Polizisten zu retten. Das macht ihn zum stillen Helden des blutigen Anschlags von #London.
Sein Gesicht ist blutverschmiert, mit aller Macht versucht der Politiker Tobias Ellwood das Leben des Polizisten zu retten.
Sein Gesicht ist blutverschmiert, mit aller Macht versucht der Politiker Tobias Ellwood das Leben des Polizisten zu retten.

London – Bei einem Anschlag am britischen Parlament in London (TAG24 berichtete) sind nach Angaben der Polizei vier Menschen getötet worden, unter ihnen auch der Täter. Mindestens 20 weitere Menschen seien verletzt, sagte ein Sprecher von Scotland Yard am Mittwoch. Die Polizei nahm Ermittlungen wegen Terrorverdachts auf und ging von einem Einzeltäter aus.

Verbündete reagierten bestürzt und sicherten den Briten Unterstützung zu. Die Identität des Täters war am Abend noch unklar.

Am Mittwochnachmittag war ein Autofahrer zunächst auf der Westminster-Bridge neben dem Parlament in mehrere Fußgänger gerast, unter ihnen drei Polizisten, sagte ein Sprecher von Scotland Yard.

Danach krachte das Auto in den Zaun des Parlaments. Der Mann griff auf dem Parlamentsgelände dann einen Polizisten mit einem Messer an. Der Angreifer wurde von anderen Polizisten niedergeschossen, er starb an seinen Verletzungen.

Auch der angegriffene Polizist überlebte die Attacke nicht, obwohl ein Politiker ihm mit Erste-Hilfe-Maßnahmen zu Hilfe kam. Der Parlamentsabgeordnete Tobias Ellwood der Conservative Party kämpfte mit Herzdruckmassage und Mund-zu-Mund Beatmung verzweifelt um das Leben des Mannes. "Er hatte Stichverletzungen an Armen und am Rücken, ich habe versucht die Blutungen zu stoppen", sagte Ellwood.

Zwei weitere Menschen sollen auf der Brücke ums Leben gekommen sein. Eine Frau stürzte von der Brücke in die Themse, Rettungskräfte bargen sie lebend.

Das Auto des Terroristen steht demoliert am Zaun und wird von Ermittlern untersucht.
Das Auto des Terroristen steht demoliert am Zaun und wird von Ermittlern untersucht.

Anschlag wurde auf den Tag genau ein Jahr nach den Terrorattacken von Brüssel verübt, bei denen islamistische Selbstmordattentäter 32 Menschen mit sich in den Tod gerissen und mehr als 300 weitere verletzt hatten.

Die britische Premierministerin Theresa May kündigte an, dass die Terrorwarnstufe trotz des Doppelanschlags nicht erhöht wird. Nach einer Sitzung mit ihrem Sicherheitskabinett im Regierungssitz Downing Street bestätigte sie auch, dass es sich bei dem Angreifer um einen Einzeltäter handelte.

Den Anschlag bezeichnete sie als "krank und verkommen". Das Leben werde wie gewohnt weitergehen. "Morgen früh wird das Parlament zusammentreten wie immer." Nach der aktuellen Warnstufe in Großbritannien gilt ein Anschlag bereits als "sehr wahrscheinlich".

Unter den Verletzten in London sind mindestens drei französische Schüler, wie das französische Außenministerium in Paris mitteilte. Auch zwei rumänische Staatsbürger sollen rumänischen Behörden zufolge verletzt worden sein. Unklar blieb zunächst, ob auch deutsche Staatsangehörige betroffen sind.

Kanzlerin Angela Merkel reagierte bestürzt und sagte den Briten Solidarität im Anti-Terror-Kampf zu. «Auch wenn der Hintergrund dieser Taten noch präzise aufzuklären ist, bekräftige ich für Deutschland und seine Bürger: Im Kampf gegen jede Form von Terrorismus stehen wir fest und entschlossen an der Seite Großbritanniens», erklärte Merkel in Berlin.

In Luftaufnahmen im Fernsehen war zu sehen, wie mehrere Menschen auf der Westminster-Bridge vor dem britischen Parlament am Boden lagen und behandelt wurden. Ein Autowrack war auf dem Fußgängerweg vor dem Zaun des Parlamentsgeländes zu sehen. Weite Teile des Regierungsviertels waren abgesperrt.

Beim letzten Terroranschlag in London hatten im Juli 2005 vier Muslime mit britischem Pass in der Londoner U-Bahn und einem Bus Sprengsätze gezündet. 56 Menschen starben, etwa 700 wurden verletzt.

Update 17:23 Uhr: Die Londoner Polizei veröffentlichte Details zum Attentäter. Er wurde als Khalid Masood identifiziert. Masood, war 52 Jahre alt, wurde in Kent geboren und lebte zuletzt den West Midlands. Masood war nicht Gegenstand aktueller Untersuchungen, und es gab keine vorherigen Informationen über die Absicht, einen Terroranschlag durchzuführen.

Update 13:23 Uhr: Die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) hat den Terroranschlag in London für sich beansprucht. Ein «Soldat» des IS habe die Operation ausgeführt, meldete das IS-Sprachrohr Amak am Donnerstag unter Berufung auf nicht näher genannte Sicherheitskreise über das Internet.

Update 09:00 Uhr: Nach dem Terroranschlag in London haben bewaffnete Polizisten in Großbritannien insgesamt sieben Personen festgenommen. Das teilte Scotland Yard am Donnerstag mit. Zuvor seien mehrere Wohnungen in London und Birmingham durchsucht worden. Scotland Yard geht von einem terroristischen Anschlag aus.

Update 08:00 Uhr: Die Zahl der Toten ist auf fünf gestiegen. Unterdessen haben bewaffnete Polizisten eine Wohnung in Birmingham gestürmt. Die britische Nachrichtenagentur PA zitierte einen namentlich nicht genannten Zeugen, demzufolge drei Männer festgenommen worden sind. "Der Mann aus London hat hier gelebt", sagte demnach der Zeuge.

Der Terrorismusexperte Peter Neumann vom Londoner King's College sagte der Deutschen Presse-Agentur, er gehe von einem Anschlag mit islamistischem Hintergrund aus. «Das ist genau die Art von Anschlag, die der IS promotet und anstiften will», sagte Neumann.

Der schwerverletzte Täter wird von Rettungskräften versorgt. Er stirbt kurz darauf an seinen Schussverletzungen.
Der schwerverletzte Täter wird von Rettungskräften versorgt. Er stirbt kurz darauf an seinen Schussverletzungen.
Ein Polizist steht in Birmingham vor einem Wohnhaus. Bewaffnete Polizisten hatten in dem Haus eine Wohnung gestürmt.
Ein Polizist steht in Birmingham vor einem Wohnhaus. Bewaffnete Polizisten hatten in dem Haus eine Wohnung gestürmt.

Fotos: DPA

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