Anschlags-Verdacht! Terror-Razzia in Sachsen und Berlin

Polizisten durchsuchten Objekte in Berlin und Sachsen (Symbolfoto).
Polizisten durchsuchten Objekte in Berlin und Sachsen (Symbolfoto).

Karlsruhe/Berlin - Mit Durchsuchungen sind Ermittler am Dienstag gegen eine mutmaßliche Terrorvereinigung vorgegangen.

In Berlin und Sachsen seien deswegen mehrere "Räumlichkeiten" durchsucht worden, teilte die Bundesanwaltschaft am Dienstag auf Nachfrage der Deutschen Presse-Agentur mit. Nach MOPO24-Informationen wurden unter anderem in Meißen Objekte durchsucht.

Es sei jedoch niemand festgenommen worden. Die drei Beschuldigten (17, 25, 35) stehen darüber hinaus in dem Verdacht, in Deutschland Attentate geplant zu haben.

Die Ermittler verdächtigen demnach drei Beschuldigte, eine nicht näher benannte Terrorvereinigung gegründet zu haben.

Ein Verdächtiger soll außerdem um Mitglieder und Unterstützer der Terrorgruppe "Islamischer Staat" (IS) geworben haben.

Nach bisherigen Erkenntnissen habe die Gruppe sich im Herbst dazu entschlossen, Sprengstoffanschläge in Deutschland zu begehen, hieß es. Ein erstes Attentat sollte demnach in Berlin ausgeführt werden.

Eine Durchsuchung im Oktober habe jedoch keine weiteren Erkenntnisse dazu geliefert, betonte die Bundesanwaltschaft.

Mit der Maßnahme am Dienstag wollten die Behörden demnach die Verdachtslage noch einmal überprüfen. Weitere Einzelheiten teilte die Behörde nicht mit.

UPDATE 0:00 Uhr

Eine der Anti-Terror-Razzien betraf auch eine Wohnung in Leipzig. Ein Tunesier, der im Oktober schon einmal überprüft wurde, ist erneut festgenommen und vernommen worden. Er kam am Abend aber wieder frei.

Foto: dpa


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