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Alle Fakten zur Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof: Wie die Tat ablief

Behörden äußern sich zur Geiselnahme in Köln

Nach dem Zugriff von Spezialeinsatzkräften am Montag im Kölner Hauptbahnhof veröffentlichen die Ermittler Hinweise zum Tathergang.

Köln – Eine Geiselnahme im Kölner Hauptbahnhof hat die Polizei am Montag stundenlang in Atem gehalten und für ein Chaos auf den Bahnstrecken rund Köln gesorgt. Den verletzten Opfern ging es am Dienstagmorgen unverändert.

In einer Apotheke im Kölner Hauptbahnhof hatte es eine Geiselnahme gegeben.
In einer Apotheke im Kölner Hauptbahnhof hatte es eine Geiselnahme gegeben.

Der Polizeieinsatz brachte den Bahnverkehr rund um den zentralen Knotenpunkt Köln nahezu zum Erliegen.

Ein bewaffneter Täter (55) zündete nach Polizeiangaben am Mittag in einem Schnellrestaurant im Bahnhof zunächst einen Molotowcocktail, durch den ein 14-jähriges Mädchen verletzt wurde. Sie habe Brandverletzungen erlitten und befinde sich im Krankenhaus.

Als durch den Brandsatz die Sprinkleranlage in dem Restaurant ausgelöst wurde, ergriff der Mann die Flucht und verschanzte sich in einer gegenüberliegenden Apotheke im selben Gebäude mit einer Frau als Geisel.

SEK-Zugriff am Kölner Hauptbahnhof verhindert Schlimmeres

Pressekonferenz am Montagabend im Polizeipräsidium Kalk.
Pressekonferenz am Montagabend im Polizeipräsidium Kalk.

Der Kölner Geiselnehmer soll nach Angaben der Polizei freien Abzug gefordert haben.

Er habe außerdem einen Koffer und eine Reisetasche verlangt, sagte der leitende Polizeidirektor Klaus Rüschenschmidt am Montag in Köln.

Koffer und Tasche habe er zuvor im Café eines Schnellimbisses liegen gelassen, in dem er einen Brandbeschleuniger gezündet hatte.

Zudem habe der Mann die Freilassung einer Tunesierin gefordert. Weitere Details seien nicht bekannt.

Nach zwei Stunden stürmte ein Spezialeinsatzkommando die Apotheke, verletzte den Geiselnehmer durch Schüsse schwer und befreite die Geisel, die mittelschwere Verletzungen erlitt.

Eine weitere Person im Schnellrestaurant erlitt einen Schock.

"Im Zusammenhang mit dem Betreten der Apotheke soll er Passanten zufolge auch gerufen haben, dass er zur Terrorgruppe Daesh gehört", sagte Einsatzleiter Klaus Rüschenschmidt am Montagabend auf einer Pressekonferenz. "Daesh" ist der arabische Name für die Terrormiliz Islamischer Staat.

Mann hatte Gaskartuschen dabei

Der Kölner Hauptbahnhof wurde komplett evakuiert.
Der Kölner Hauptbahnhof wurde komplett evakuiert.

Am Tatort wurden laut Kriminalpolizei Papiere eines 55 Jahre alten Syrers gefunden. Der Besitzer dieser Papiere habe eine Duldung bis Mitte 2021 erhalten.

Der Geiselnehmer sei mit "hoher Wahrscheinlichkeit" der Passinhaber.

Die Ermittler betonten aber auch, dass die Identität des Täters noch nicht eindeutig geklärt sei.

Der Inhaber des gefundenen Dokumentes sei seit 2016 umfangreich wegen verschiedener Delikte wie Diebstahl und Bedrohungen bekannt.

Der Täter sei mit Gaskartuschen und Brandbeschleuniger bewaffnet gewesen, so die Ermittler.

Es seien zudem mehrere blaue Campinggaskartuschen entdeckt worden. Zum Teil klebten die Kartuschen bereits an der Geisel, so der Einsatzleiter der Polizei Köln weiter. Die Frau wurde zudem mit Benzin übergossen.

Der Polizeieinsatz rund um die Geiselnahme hatte für ein Chaos auf den Bahnstrecken rund um Köln gesorgt.

Der Bahnhof wurde evakuiert und war auch Stunden nach der Geiselnahme gesperrt, Züge wurden weiträumig umgeleitet, einige endeten vorzeitig.

Hinzu kam, dass auch die Schnellstrecke nach Frankfurt nach einem ICE-Brand mehrere Tage gesperrt ist. Nach Schätzungen der Deutschen Bahn NRW waren Hunderte Züge von der stundenlangen Sperrung des Kölner Hauptbahnhofes betroffen. Dieser gehört zu den meistfrequentierten in Deutschland.

Der Schienenknotenpunkt liegt im Stadtzentrum direkt neben dem Kölner Dom. Täglich durchströmen ihn rund 1.300 Züge, bis zu 280.000 Reisende kommen hier auf elf Gleisen an oder fahren ab.

Polizei schließt Terrorangriff nicht aus

Einsatzkräfte waren rund um den Breslauer Platz mit starken Kräften am Tatort.
Einsatzkräfte waren rund um den Breslauer Platz mit starken Kräften am Tatort.

Die Feuerwehr und der Rettungsdienst der Stadt Köln waren mit 100 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern sowie 35 Fahrzeugen im Einsatz, um die Arbeit der Polizei zu unterstützen.

Oberbürgermeisterin Henriette Reker erklärte: "Ich danke allen Einsatzkräften für die zügige Auflösung der schwierigen Situation im Kölner Hauptbahnhof."

Und weiter: "Mein besonderer Dank gilt dabei der Polizei Köln und der Kölner Feuerwehr. Den unschuldig verletzten Frauen wünsche ich schnelle und vollständige Genesung."

Geiselnehmer schwebt nach Zugriff in Lebensgefahr

Nach dramatischen Stunden am Kölner Hauptbahnhof schließen die Ermittler nicht aus, dass es ein versuchter Terroranschlag war. Ein Opfer musste nach dem Einsatz medizinisch versorgt werden.
Nach dramatischen Stunden am Kölner Hauptbahnhof schließen die Ermittler nicht aus, dass es ein versuchter Terroranschlag war. Ein Opfer musste nach dem Einsatz medizinisch versorgt werden.

Insgesamt wurden vier Menschen verletzt: die 14-Jährige, der Täter, dessen Geisel und eine weitere Person, die eine Rauchgasvergiftung erlitt.

Der Geiselnehmer schwebte am Montagabend noch in akuter Lebensgefahr. Nach dem Zugriff am Montagnachmittag wurde er in der Kölner Uniklinik notoperiert.

Die Staatsanwaltschaft Köln hat ein Ermittlungsverfahren wegen versuchten Mordes Geiselnahme und Körperverletzung eingeleitet. Es wurde zudem ein sogenannter Prüffall Islamismus eröffnet.

Update, 8.03 Uhr: Polizei Köln sucht Zeugen für Geiselnahme

Die Polizei in Köln bittet Zeugen, die Fotos oder Videos von der Zündung des Brandsatzes oder der Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof gemacht haben, um Hinweise. Dafür hat die Polizei eine eigene Webseite freigeschaltet. Weitere Infos liest Du dazu hier bei TAG24.

Update, 8.15 Uhr

Einen Tag nach der Geiselnahme am Kölner Hauptbahnhof ist der Gesundheitszustand der drei verletzten Opfer unverändert. Wie es dem angeschossenen Geiselnehmer geht, konnte eine Sprecherin der Polizei am Dienstagmorgen zunächst nicht sagen. Unter den Opfern war auch ein 14 Jahre altes Mädchen.

Die Polizei am Dienstagmorgen vor der Tatort-Apotheke am Kölner Hauptbahnhof.
Die Polizei am Dienstagmorgen vor der Tatort-Apotheke am Kölner Hauptbahnhof.

Fotos: TAG24, DPA

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