25-Jähriger unter Terrorverdacht: Mann soll vier Jahre in Haft

Hamburg - Vor dem Staatsschutzsenat am Oberlandesgericht in Hamburg hat die Bundesanwaltschaft eine Jugendstrafe von vier Jahren und drei Monaten für einen jungen Syrer gefordert.

Der 25-jährige muss sich vor dem Oberlandesgericht in Hamburg verantworten. (Symbolfoto)
Der 25-jährige muss sich vor dem Oberlandesgericht in Hamburg verantworten. (Symbolfoto)  © DPA

Dem 25-Jährigen werde Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung im Ausland und Verstoß gegen das Kriegswaffenkontrollgesetz vorgeworfen, sagte ein Gerichtssprecher am Dienstag.

Ursprünglich sollte der Angeklagte in Syrien für verschiedene Terrormilizen gekämpft haben, darunter auch der Islamische Staat.

Im Laufe des Prozesses sei aber nur der Vorwurf übrig geblieben, der 25-Jährige sei Mitglied der Miliz Ahrar al-Sham gewesen. Er soll dort mit einer Kalaschnikow bewaffnet gewesen sein.

Der Mann war im August 2015 als Flüchtling nach Deutschland gekommen. Am 19. September vergangenen Jahres war er in Büchen (Kreis Herzogtum Lauenburg) festgenommen worden.

Das Plädoyer der Verteidigung ist für Mittwoch geplant, das Urteil soll am Dienstag darauf verkündet werden.

Titelfoto: DPA


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