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Terrorverdächtiger hatte 1,5 Kilo Sprengstoff in seiner Wohnung

+++ Pressekonferenz zur Festnahme des Terrorverdächtigen Dschaber al-Bakr 
Der sächsische Staatsminister des Innern, Markus Ulbig (re.).
Der sächsische Staatsminister des Innern, Markus Ulbig (re.).

Dresden - Der nach dem Bombenfund von Chemnitz festgenommene Terrorverdächtige Dschaber al-Bakr (TAG24 berichtete) hatte nach bisherigen Erkenntnissen der Ermittler Kontakte zur Terrororganisation Islamischer Staat (IS). 

Die Vorgehensweise und das Verhalten des Verdächtigen sprächen derzeit für einen "IS-Kontext", sagte der Leiter des Landeskriminalamts Sachsen, Jörg Michaelis, am Montag in Dresden.

Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) erklärte weiter, dass der 22-Jährige am Nachmittag einem Haftrichter in Dresden vorgeführt wurde. Er sprach von einem "großartigen Erfolg". Die Sicherheitsbehörden in Bund und Ländern hätten "ganz konsequent und erfolgreich" zusammengearbeitet.

Zwei Tage nach dem brisanten Bombenfund in Chemnitz hatte die Polizei den bundesweit gesuchten Terrorverdächtigen Dschaber al-Bakr  in der Nacht zum Montag in Leipzig festgenommen. Der als Flüchtling registrierte Mann bereitete nach bisherigen Erkenntnissen einen Bombenanschlag vor. Die Polizei hatte bei einer Razzia in Chemnitz am Samstag 1,5 Kilo hochexplosiven Sprengstoff sichergestellt.

Ein möglicher Komplize des Hauptverdächtigen, der 33-jährige Wohnungsmieter, kam in Untersuchungshaft. Er ist ebenfalls Flüchtling und war Mitte Juli aus Nordrhein-Westfalen nach Chemnitz gezogen, wie Michaelis sagte.

Großes Medieninteresse bei der Pressekonferenz in Dresden zu al-Bakr.
Großes Medieninteresse bei der Pressekonferenz in Dresden zu al-Bakr.

Die Polizei fasste den 22-jährigen Syrer Dschaber al-Bakr in einer Wohnung in Leipzig, wo zwei Landsleute ihn festhielten, wie die Polizei auf Facebook mitteilte. Er hatte am Leipziger Hauptbahnhof einen Landsmann angesprochen und gefragt, ob er bei ihm schlafen könne. Der Syrer lud ihn demnach zu sich ein und informierte die Polizei.

Auf Facebook teilte die Polizei mit, dass der Verdächtige "sicher identifiziert" sei. Die bundesweite und internationale Fahndung wurde aufgehoben. Über das Wochenende waren die Sicherheitsvorkehrungen an Bahnhöfen und Flughäfen verschärft worden.

Die Bundesanwaltschaft führt die Ermittlungen wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Straftat.

Am Samstag war der Mann noch dem Zugriff in Chemnitz entkommen. Die Beamten gaben in dem Plattenbau-Viertel einen Warnschuss ab und sahen ihn auch, konnten ihn aber nicht fassen. Das Landeskriminalamt wies Vorwürfe zurück, es sei eine Panne passiert.

Die CSU bekräftigte die Forderung nach einer lückenlosen Überprüfung aller Flüchtlinge. Auch all diejenigen, die bereits im Land seien, müssten "auch unter Beiziehung unserer Nachrichtendienste" überprüft werden, sagte CSU-Chef Horst Seehofer vor einer CSU-Vorstandssitzung in München.

Das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) erstattet künftig bei jedem gefälschten Pass, den Asylbewerber vorlegen, Anzeige bei der Polizei. Dies teilte die Behörde in Nürnberg mit. Bislang wurden lediglich die jeweils zuständigen Ausländerbehörden in den Ländern informiert.

Update, 16.17: Nach Berichten der "LVZ" war der Syrer auf seiner Flucht zu seiner alten Wohnung in Eilenburg zurückgekehrt. Dort wollte er mit seinem Haustürschlüssel von damals in die Wohnung. Das Schloss wurde aber zwischenzeitlich ausgetauscht, weswegen er bei Nachbarn klingelte. Diese öffneten aber die Tür nicht. Laut Zeugenaussagen war der Syrer nicht allein. 

Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) sagte auf der PK, dass der 22-Jährige am Nachmittag einem Haftrichter in Dresden vorgeführt wurde.
Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) sagte auf der PK, dass der 22-Jährige am Nachmittag einem Haftrichter in Dresden vorgeführt wurde.

Update, 14.23 Uhr: Die Pressemitteilung des Generalbundesanwalts:

"Die Bundesanwaltschaft hat gestern (9. Oktober 2016) die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Dresden in einem Verfahren wegen des Verdachts der Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat (§ 89a StGB) wegen der besonderen Bedeutung des Falles übernommen. 

Am frühen Morgen wurde der 22-jährige syrische Staatsangehörige Dschaber al-Bakr aufgrund eines bestehenden Haftbefehls des Ermittlungsrichters des Amtsgerichts Dresden vom 8. Oktober 2016 durch Spezialkräfte der Polizei in Leipzig festgenommen.

Nach den bisherigen Ermittlungen ist der Beschuldigte Dschaber al-Bakr dringend verdächtig, die Begehung eines islamistisch motivierten Anschlags mit hochexplosivem Sprengstoff in Deutschland geplant und bereits konkret vorbereitet zu haben. Vor diesem Hintergrund war eine Übernahme des Verfahrens wegen der besonderen Bedeutung des Falles durch die Bundesjustiz geboten. Ausgangspunkt der Ermittlungen waren Erkenntnisse des Bundesamtes für Verfassungsschutz und des Bundesnachrichtendienstes.

Nach den bisherigen Erkenntnissen recherchierte der Beschuldigte Dschaber al-Bakr zumindest Anfang Oktober 2016 im Internet nach Anleitungen zur Herstellung von Sprengstoffvorrichtungen und Ausrüstungsgegenständen für den Jihad.

In seiner Wohnung in Chemnitz wurden am 8. Oktober 2016 rund 1,5 Kilogramm extrem gefährlicher Sprengstoff sowie weitere Materialien, die unter anderem zur Herstellung einer Sprengstoffweste geeignet sind, sichergestellt. Erkenntnisse dafür, dass der überaus professionell agierende Beschuldigte Dschaber al-Bakr bereits ein konkretes Ziel für seinen Sprengstoffanschlag ins Auge gefasst hat, liegen derzeit nicht vor.

Der Beschuldigte Dschaber al-Bakr wird heute in Dresden dem Ermittlungsrichter vorgeführt. Er wird ihm den Haftbefehl eröffnen und über den Vollzug von Untersuchungshaft entscheiden. Bereits gestern war der 33-jährige syrische Staatsangehörige Khalil A. dem Haftrichter des Amtsgerichts Dresden vorgeführt worden, der Haftbefehl gegen den Beschuldigten Khalil A. wegen des Verdachts der Beihilfe zur Vorbereitung einer schweren staatsgefährdenden Gewalttat erlassen und in Vollzug gesetzt hat. 

Dem Beschuldigten Khalil A. wird vorgeworfen, dem Beschuldigten Dschaber al-Bakr seine Wohnung zur Nutzung überlassen und für ihn in Kenntnis seiner Anschlagspläne die notwendigen Stoffe im Internet bestellt zu haben."

Dschaber al-Bakr wurde am Montagmittag in Dresden einem Richter vorgeführt.
Dschaber al-Bakr wurde am Montagmittag in Dresden einem Richter vorgeführt.

Fotos: Steffen Füssel, Ove Landgraf

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