Tesla darf Rodung fortsetzen: Giga-Fabrik kann kommen

Berlin/Grünheide - Der US-Elektroautobauer Tesla darf auf dem Gelände seiner geplanten Fabrik in Grünheide bei Berlin die Baumfällung fortsetzen.

Kiefernstämme liegen an einer Baustraße auf dem künftigen Gelände der TeslaGigafactory.
Kiefernstämme liegen an einer Baustraße auf dem künftigen Gelände der TeslaGigafactory.  © Patrick Pleul/dpa-Zentralbild/dpa

Wie das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg am Mittwoch entschied, wurden die Beschwerden zweier Umweltverbände zurückgewiesen. Die gesetzlichen Voraussetzungen seien gegeben.

Der Umweltverband Grüne Liga Brandenburg und der Verein für Landschaftspflege und Artenschutz in Bayern hatten die Rodung auf dem Gelände stoppen wollen. Das Verwaltungsgericht Frankfurt (Oder) wies die Eilanträge beider Verbände jedoch in der vergangenen Woche ab.

Die Grüne Liga legte dann Beschwerde ein, das Oberverwaltungsgericht (OVG) Berlin-Brandenburg untersagte danach vorerst die Waldrodung. Auch der Verein aus Bayern hatte eine Beschwerde eingereicht.

Tesla will in Grünheide bei Berlin ab nächstem Jahr rund 500.000 Elektrofahrzeuge im Jahr bauen. Wegen des Beginns der Vegetationsperiode sollte die Rodung auf dem Gelände bis Ende Februar abgeschlossen sein.

Das Landesumweltamt hatte den vorzeitigen Beginn des Bäumefällens gebilligt, die komplette Genehmigung für den Bau der Fabrik steht aber noch aus.

Der US-Elektroautobauer Tesla lässt für sein neues Werk in Grünheide den Wald roden.
Der US-Elektroautobauer Tesla lässt für sein neues Werk in Grünheide den Wald roden.  © Jörg Carstensen/dpa

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