Plötzlicher Rodungs-Stopp auf Tesla-Gelände: So reagiert Brandenburgs Regierung

Potsdam – Nachdem vor ein paar Tagen schon die ersten Bäume für die angehende Gigafabrik Teslas dem Erdboden gleich gemacht wurden, kam am Samstagabend der überraschende Stopp der Rodung.

Brandenburgs Regierung äußerte sich zur gestoppten Rodung in Grünheide.
Brandenburgs Regierung äußerte sich zur gestoppten Rodung in Grünheide.  © Thierry Monasse / dpa

Das Oberverwaltungsgericht entschied dies kurzerhand. Denn der Umweltverein Grüne Liga will gerichtlich verhindern, dass die Bäume gefällt werden. Über diese Beschwerde müsse erst einmal entschieden werden, hieß es in dem OVG-Beschluss. Bis dahin sind die Bäume erst einmal sicher.

Doch das werden sie nicht lange sein, vermutet die Landesregierung Brandenburgs. "Wir warten unaufgeregt die Entscheidung des OVG ab", sagte Regierungssprecher Florian Engels auf dpa-Anfrage.

Am Donnerstag freute sich Jörg Steinbach bei Twitter noch darüber, dass es nun losgehe und die Bauvorbereitungen begonnen haben. Voll freudiger Erwartungen postete der Wirtschaftsminister "ein historisches Foto", das einen Abrissbagger im Wald zeigt.

Zwei Tage später wurde die Euphorie des SPD-Politikers gebremst. Dass dem Landesumweltamt (ebenso wie dem amerikanischen Autohersteller) vonseiten des Gerichts bis Dienstagmittag die Gelegenheit gegeben werde, Stellung zu nehmen, werde selbstverständlich gemacht, verkündete er am Sonntag über die Social-Media-Plattform.

Die Rodung für den Bau der Tesla-Fabrik wurde plötzlich gestoppt.
Die Rodung für den Bau der Tesla-Fabrik wurde plötzlich gestoppt.  © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

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