Erstes Date aus der Hölle! Mann verklagt Frau, weil sie ständig chattet

Dass eine Frau im Kino SMS schrieb, störte ihren Begleiter empfindlich (Symbolbild).
Dass eine Frau im Kino SMS schrieb, störte ihren Begleiter empfindlich (Symbolbild).  © 123RF Symbolbild

Texas - Das erste Date führte Brandon Vezmar (37) und seine 35-jährige Bekanntschaft nicht ins Restaurant oder in die Natur, sondern ins Kino zu "Guardians of the Galaxy II". Nach diesem Treffen werden sich beide wohl höchstens noch einmal vor Gericht wiedersehen.

Eine amerikanische Lokalzeitung namens The Statesman schreibt, dass die zwei Menschen im Internet aufeinandertrafen. Ein gemeinsamer Filmabend sollte das Kennenlernen erleichtern. Deshalb wurde der 3D-Film ausgewählt. Doch schon nach wenigen Minuten schien klar, dass dieser Abend wohl kaum in einem romantischen Techtelmechtel enden würde.

"Es war ein erstes Date aus der Hölle", berichtet Vezmar, da seine Bekanntschaft schon nach 15 Minuten begann, auf ihrem Telefon zu tippen und gefühlt damit nicht mehr aufhörte. Immer wieder griff die 35-Jährige zum Smartphone, um Nachrichten zu lesen und Antworten zu tippen. Das passte dem Amerikaner ganz und gar nicht. Er bat sie damit aufzuhören oder dafür besser rauszugehen. Die Date-Teilnehmerin entschloss sich für zweitgenannte Variante, verließ den Kinosaal und kam gar nicht erst wieder.

Damit verhagelte sie Vezmar die Laune. Dieser meldete sich nach einigen Tagen bei ihr und verlangte von der Frau 17,31 Dollar zurück. Genau den Eintrittspreis, den er (für sie) gezahlt hatte. Doch das passte der Dame, die nicht möchte, dass ihr Name in der Presse genannt wird, nicht, da sie schließlich auf ein Date ausgeführt wurde.

Weil der Mann jedoch auf sein Geld beharrt, hat er jetzt eine Klage gegen die SMS-Schreiberin wegen der etwas mehr als 17 Dollar Eintrittspreis eingereicht. Davon wusste die 35-Jährige gar nichts, bis sie durch eine Presseanfrage davon erfuhr. "Oh mein Gott. Das ist völlig verrückt", entfuhr es ihr daraufhin. In der Anklageschrift soll Vezmar geschrieben haben, dass das Verhalten seiner Begleiterin sowohl ihm als auch anderen Film-Zuschauern den Abend verdorben habe.

Nichtsdestotrotz denkt die Dame nicht daran, nachzugeben. Sie selbst sagte, dass sie nur zwei- beziehungsweise dreimal zum Telefon griff, um mit einer Freundin zu schreiben, die sich in einem Streit mit ihrem Partner befand.

Zudem kann sie nicht nachvollziehen, dass Vezmar sogar ihre kleine Schwester kontaktiert hat, um so an sein Geld zu kommen.

"Ich bin keine böse Frau, ich bin nur bei einem Date gewesen", macht sie ihren Standpunkt klar.


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