Teenie (15) kommt nach Autounfall in Klinik: Was Ärzte dort entdecken, verändert alles

Texas - "Ein Autounfall hat mir das Leben gerettet!" Das sagt Drew Gunby aus Texas. Als er im Alter von 15 Jahren bei einem Unfall verunglückt und ins Krankenhaus muss, machen Ärzte eine schockierende Entdeckung.

Drew Gunby hat nicht nur einen Autounfall, sondern auch einen Tumor überlebt.
Drew Gunby hat nicht nur einen Autounfall, sondern auch einen Tumor überlebt.  © Screenshot Instagram/Drew Gunby

Der Amerikaner war auf der Rückbank des Wagens aus seinem Sitz geflogen, als der Fahrer bei 80 km/h ausweichen musste und die Kontrolle verlor. Zum Glück zog sich niemand ernste Verletzungen zu, doch Gunby musste am Kinn genäht werden.

Wie die "Daily Mail" berichtet, sei der Junge damals auch zum CT- und MRT-Scan geschickt worden - eigentlich eine reine Vorsichtsmaßnahme, um innere Schäden auszuschließen. Dabei entdeckten die Ärzte durch Zufall einen Tumor!

Die etwa fünfeinhalb Zentimeter große Wucherung befand sich in Gundys Gehirn, und das wahrscheinlich schon seit zwei Jahren. Bei einer Operation einige Tage später wurde die Krebsmasse entfernt. Das ist jetzt sechs Jahre her.

Heute sagt der mittlerweile 21-Jährige: "Wenn ich diesen kleinen Unfall nicht gehabt hätte, wäre der Hirntumor länger unbemerkt geblieben und möglicherweise erst entdeckt worden, wenn ich einen Anfall gehabt hätte. Bis dahin wäre er noch viel größer gewesen."

"Es ist etwas, das ich bis heute mental und emotional verarbeite, aber es hat mir die Augen für meine Moral geöffnet", sagt er weiter. "Das Leben kann nicht als selbstverständlich angesehen werden."

Zufallsdiagnose Krebs: Drew Gunby feiert zweite Chance

An den Moment der Diagnose kann sich Gunby noch genau erinnern. "Ich fing sofort an zu weinen. Es war extrem beängstigend zu hören, dass ich einen Tumor in einem so sensiblen Teil meines Körpers hatte." Doch zum Glück konnten die Ärzte ihm helfen, ohne dass dauerhafte Schäden zurückblieben.

Heute unterzieht sich der Texaner regelmäßig MRT-Scans, um seinen Zustand beobachten zu lassen - und lebt sein Leben bewusster als früher. "Es hat mir gezeigt, dass dir jederzeit und ohne ersichtlichen Grund das Leben genommen werden kann", sagt er nachdenklich.

"Ich möchte jeden Tag so leben, als wäre es mein letzter, und wenn ich mehrere Tage habe, an denen ich mich frage: 'Wenn heute dein letzter Tag gewesen wäre, hast du getan, was du tun wolltest' und die Antwort ist nein, weiß ich, dass ich muss etwas ändern muss."

Seine Reise von der Diagnose bis heute hat Gunby in einem emotionlen YouTube-Video festgehalten. Auf Instagram schreibt der junge Texaner: "Auf ein Leben, das in vollen Zügen gelebt wird. FUCK CANCER!"

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