Mitten im Gebet: Mönch prügelt auf Kind (9) ein, bis es stirbt

Bangkok - Mitten in der Gebetsstunde in einem Tempel in Kanchanaburi westlich von Bangkok, soll ein buddhistischer Mönch einen neunjährigen Jungen erst mit einem Bambusstock verprügelt haben. Anschließend habe er den Kopf des Kindes noch gegen eine Säule geknallt.

Das Kind sei während des Gebets zu "verspielt" gewesen, da rastete der Mönch aus. (Symbolbild)
Das Kind sei während des Gebets zu "verspielt" gewesen, da rastete der Mönch aus. (Symbolbild)  © 123rf.com/profile_eakmoto

Der Schüler sei schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht worden. Dort fiel er zunächst ins Koma. Am Donnerstagabend erlag er schließlich den heftigen Verletzungen, berichtet die "Mitteldeutsche Zeitung".

Der 64-jährige Mönch sei ausgerastet, weil der Junge "mit seinem 'verspielten' Verhalten das Gebet" gestört hätte. Er wurde festgenommen und inzwischen seines Amtes enthoben.

Der Mönch muss sich nun vor Gericht wegen des gewaltsamen Angriffs mit Todesfolge verantworten. Und das ist neu! Denn in Thailand gehört der Buddhismus zur Gesellschaft dazu. Buddhistische Mönche galten wegen ihres hohen Ansehens lange Zeit quasi als juristisch unantastbar.

Doch das ändert sich: Die Militärjunta hat verfügt, dass Geistliche, die gegen das Gesetz verstoßen, sich sehr wohl dafür verantworten müssen.

Titelfoto: 123rf.com/profile_eakmoto


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