"The Irishman": Erster "Netflix"-Trailer lässt auf das größte Mafia-Epos seit "GoodFellas" hoffen!

Los Angeles - Er könnte einer der besten Filme des Jahres werden! "The Irishman" erzählt nicht nur eine extrem spannend wirkende Mafia-Geschichte, sondern bietet auch noch ein herausragendes Star-Ensemble, das es in dieser Konstellation bislang in noch keinem anderen Film gab. Das Streaming-Portal "Netflix" hat nun einen ersten vielversprechenden Trailer veröffentlicht.

"The Irishman" will die mysteriöse Geschichte rund um das Verschwinden des Gewerkschafters Jimmy Hoffa möglichst authentisch nachbilden.
"The Irishman" will die mysteriöse Geschichte rund um das Verschwinden des Gewerkschafters Jimmy Hoffa möglichst authentisch nachbilden.  © PR/Netflix

Regie führt kein anderer als der legendäre Martin Scorsese, der mit seinen 76 Jahren offenbar nochmal richtig durchstarten will!

Der "Oscar"-prämierte Regisseur soll bereits sein nächstes Epos planen (TAG24 berichtete) - und das, obwohl sein neuestes Meisterwerk noch gar nicht angelaufen ist!

Lange ist es her, seit Scorsese mit seiner letzten großen Mafia-Ballade "GoodFellas" Einblicke in das organisierte Verbrechen gab.

Das mehrfach preisgekrönte Drama aus dem Jahr 1990 steht in der "Internet Movie Database" auf Platz 17 der bestbewertetsten Filme aller Zeiten.

Ob "The Irishman" mit diesem selbst gesteckten Rekord auch nur ansatzweise mithalten kann? Der erste Trailer lässt durchaus auf Großes hoffen.

Erzählt wird die Geschichte eines der größten Rätsel der amerikanischen Nachkriegsgeschichte: das Verschwinden des Gewerkschaftsführers Jimmy Hoffa.

Die Story erstreckt sich dabei ganz epochal über mehrere Dekaden und wird aus Sicht des historischen Auftragsmörders Frank Sheeran dargestellt.

Selbstverständlich sollen dabei auch ganz Scorsese-üblich die mysteriösen Verbindungen des organisierten Verbrechens zur US-amerikanischen Politelite nicht zu kurz kommen.

"The Irishman": Ist das neue Mafia-Epos von Altmeister Martin Scorsese zu schade für Netflix?

Mit Al Pacino, Robert De Niro und weiteren Schauspielern fährt das Mafia-Epos ein umfangreiches Star-Ensemble auf.
Mit Al Pacino, Robert De Niro und weiteren Schauspielern fährt das Mafia-Epos ein umfangreiches Star-Ensemble auf.  © PR/Netflix

Dass nichts dem Zufall überlassen wurde, zeigt übrigens auch das Drehbuch: Es stammt aus der Feder von Steve Zaillian (66), der mit dem Steven-Spielberg-Meisterwerk "Schindlers Liste" (1993) einen "Oscar" gewann.

"Soweit ich mich erinnern kann, wollte ich schon immer in einem Scorsese-Film mitspielen", sagte Al Pacino ("Der Pate") im Gespräch mit mehreren US-Medien. Der 79-jährige Schauspieler tritt außerdem zum ersten Mal an der Seite von Robert De Niro und Joe Pesci auf, die schon in "GoodFellas" zu sehen waren.

Als Sahnehäubchen ist sogar Harvey Keitel ("Pulp Fiction") noch mit dabei. Martin Scorsese hat damit ein außergewöhnliches Star-Aufgebot versammelt, sozusagen das Who’s Who der früheren Mafia-Klassiker - kein Wunder also, dass Netflix sagenhafte 105 Millionen US-Dollar in Produktion und Filmrechte gesteckt haben soll, wie "Esquire" berichtet.

Für Cineasten könnte das lang ersehnte Werk schon fast zu schade für "Netflix" sein. Immerhin spenden die Worte "In Select Theaters" am Ende des Trailers ein wenig Trost. Ob der verheißungsvolle Mix aus Kriminalfilm und Thriller auch hierzulande die Chance auf die große Kino-Leinwand bekommt, ist noch unklar.

Damit "The Irishman" überhaupt die Möglichkeit bekommt, einen "Oscar" zu gewinnen, wird er am 27. September im Rahmen des 57. New York Film Festival seine Weltpremiere feiern. Denn für die Auszeichnung muss der Film in mindestens einem Kino gelaufen sein. Kurz darauf wird der Thriller sein Release auf "Netflix" feiern.

Titelfoto: PR/Netflix

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