"The Peanut Butter Falcon" ist einer der schönsten Filme des Jahres!

Deutschland - Herrlicher Feelgood-Film zur Weihnachtszeit! "The Peanut Butter Falcon" vom Regie-Duo Tyler Nilson und Michael Schwartz läuft am 19. Dezember 2019 in den deutschen Kinos an und begeistert mit einer herzerwärmenden Geschichte.
Tyler (r., Shia LaBeouf) nimmt Zak (Zack Gottsagen) widerstrebend mit auf seinen Roadtrip.
Tyler (r., Shia LaBeouf) nimmt Zak (Zack Gottsagen) widerstrebend mit auf seinen Roadtrip.  © PR/TOBIS Film GmbH

In der spielt Zak (Zack Gottsagen) die Hauptrolle. Der aufgeweckte junge Mann lebt seit zweieinhalb Jahren in einem Pflegeheim für alte Menschen, weil er mit Down-Syndrom geboren wurde und sich sonst niemand um ihn kümmern kann und will.

Diese Rolle übernimmt deshalb seine liebevolle Betreuerin Eleanor (Dakota Johnson), kann jedoch nicht verhindern, dass Zak mit der Hilfe seines guten Freundes Carl (Bruce Dern) nach vielen gescheiterten Versuchen doch mal die Flucht gelingt.

Nachts, nur mit einer Unterhose bekleidet, entkommt er aus seinem Zimmer und rennt in die Freiheit. Denn er hat ein großes Ziel vor Augen: Er will seinem großen Idol Clint "The Salt Water Redneck" (Thomas Haden Church) nacheifern und Wrestler werden!

Doch so ganz auf sich alleine gestellt ist das schwierig. Durch einen Zufall trifft er Tyler (Shia LaBeouf), der selbst sein emotionales Päckchen zu tragen hat und einige unkluge Sachen anstellt. Deshalb bittet ihn sein Chef Winki (Rob Thomas) eindringlich, sein Leben endlich wieder auf die Reihe zu kriegen.

Tyler hat allerdings den fiesen Duncan (John Hawkes) beklaut, der nun auf Rache sinnt. So muss er fliehen - genauso wie Zak! Der will zu Clint nach Ayden, North Carolina, Tyler hingegen nach Florida. Da das aber auf dem Weg liegt, nimmt er Zak mit. Ein großes Roadtrip-Abenteuer beginnt…

"The Peanut Butter Falcon" ist eine wundervolle Filmperle

Tyler (r., Shia LaBeouf), Zak (M., Zack Gottsagen) und Eleanor (Dakota Johnson) sind auch mit einem Floß unterwegs.
Tyler (r., Shia LaBeouf), Zak (M., Zack Gottsagen) und Eleanor (Dakota Johnson) sind auch mit einem Floß unterwegs.  © PR/TOBIS Film GmbH

Diese Geschichte haben die beiden Regisseure bei ihrem Langspielfilm-Debüt fantastisch umgesetzt. Ihnen ist nämlich einer der besten Independent-Filme des Jahres gelungen!

"The Peanut Butter Falcon" hat das Herz am rechten Fleck, einen zutiefst menschlichen Ansatz, ist dadurch bewegend und auch emotional mitreißend, dazu warmherzig und prall mit wertvollen Botschaften gefüllt.

Denn er setzt klare Zeichen gegen Ausgrenzung und stellt Menschen mit Down-Syndrom als das dar, was sie sind: Vollwertige Mitglieder der Gesellschaft!

Dank des ausgeklügelten Aufbaus und des intelligenten Drehbuchs artet das auch nie in Kitsch aus. Dafür ist das Drama schlichtweg zu akribisch und feinfühlig.

Kein Wunder, dass dieses großartige Werk weltweit zum Festivalhit avancierte und bereits zwölf Preise gewonnen hat. Unter anderem zählt ihn das National Board of Review zu den zehn besten Independent-Filmen des Jahres.

Leider fehlt ihm für die wichtigen Trophäen aber ganz offenbar die Lobby. Denn eine Nominierung für den "Golden Globe" blieb aus, auch eine "Oscar"-Nominierung käme überraschend, was natürlich auch an der herausragenden Konkurrenz in dieser Award-Season liegt.

Zak Gottsagen begeistert in "The Peanut Butter Falcon", auch Shia LaBeouf & Dakota Johnson sind stark

Tyler (l., Shia LaBeouf) fühlt sich sofort zu Eleanor (Dakota Johnson) hingezogen.
Tyler (l., Shia LaBeouf) fühlt sich sofort zu Eleanor (Dakota Johnson) hingezogen.  © PR/TOBIS Film GmbH
Dennoch sollte man diese wunderschöne Filmperle auf dem Zettel haben, wenn man ein wahrhaftiges Kinoerlebnis genießen möchte.

Denn dank seiner unverstellten Dialoge sowie der hintergründigen Charakterdarstellung und -entwicklung ist "The Peanut Butter Falcon" schlichtweg ein herausragendes Werk geworden.

Es ist authentisch und zeigt in politisch brisanten Zeiten wie wichtig Zusammenhalt, Freundschaft, Toleranz und vor allem Empathie sind.

Gerade deshalb ist Gottsagen der Star des Films, weil er sich mit seiner glaubwürdigen Art schnell in die Herzen der Zuschauer spielt und deshalb völlig zurecht ausgezeichnet wurde.

Denn der Newcomer überzeugt mit exzellentem Timing bei seinen Dialogen, bringt die Gags amüsant herüber und sorgt mit seiner guten Situationskomik für einige herzhafte Lacher.

Doch auch LaBeouf ("Transformers", "Borg McEnroe", "Eagle Eye") und Johnson ("Fifty Shades of Grey", "A Bigger Splash", "Black Mass") setzen ihrerseits Akzente und spielen Gottsagen die Bälle gekonnt zu.

"The Peanut Butter Falcon" überzeugt in jederlei Hinsicht

Tyler (r., Shia LaBeouf), Zak (l., Zack Gottsagen) und Eleanor (Dakota Johnson) schauen bei einem Hinterhof-Wrestling-Turnier zu.
Tyler (r., Shia LaBeouf), Zak (l., Zack Gottsagen) und Eleanor (Dakota Johnson) schauen bei einem Hinterhof-Wrestling-Turnier zu.  © PR/TOBIS Film GmbH

Und nicht nur sie überzeugen. Die Nebendarsteller bekommen in ihren Sequenzen ebenfalls die Chance, ihr Können unter Beweis zu stellen.

Das liegt am exzellenten Casting, aber auch an der umsichtigen Regieführung. Denn gerade die flüchtigen Begegnungen sind besonders tiefschürfend und demonstrieren in jederlei Hinsicht die hohe künstlerische Qualität.

Das zeigt sich auch bei den abwechslungsreichen Locations, die eine eigene Filmfigur sind und mit ihrer Vielfalt entscheidend zum Gelingen von "The Peanut Butter Falcon" beitragen.

Sie werden von der erstklassigen Kameraführung brillant in Szene gesetzt und prägen sich deshalb nachhaltig ein.

Außerdem sind die stimmige Musikuntermalung und vor allem die Kostüme, die sich nahtlos in die Erzählweise einfügen, weitere Stärken.

So ist "The Peanut Butter Falcon" eine wahrhaftige Filmperle mit Feel-Good-Garantie geworden. Hier fügen sich alle Kategorien zu einem fantastischen, stimmigen Gesamtkunstwerk zusammen, das emotional mitreißt und noch lange im Gedächtnis bleibt. Sehenswert!

 Zak (Zack Gottsagen) steigt auch in den Wrestling-Ring.
Zak (Zack Gottsagen) steigt auch in den Wrestling-Ring.  © PR/TOBIS Film GmbH

Titelfoto: PR/TOBIS Film GmbH

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