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"The Surge 2" im Test: Der Hardcore-Spaß trifft auf zu große Fußstapfen

Test zu "The Surge 2" für PC, XBox One und PS4

Es wird Zeit für einen neuen König auf dem Souls-Like-Thron. Schade, dass die Fußstapfen für The Surge 2 dann doch etwas zu groß waren.

Von Eric Mittmann

Frankfurt am Main - "The Surge" hatte es Anno 2017 nicht leicht, immerhin hielten Gamer bei bockschweren Rollenspielen damals vor allem auf die "Dark Souls"-Reihe. Die wird mittlerweile nicht mehr entwickelt und mit "The Surge 2" soll nun nicht nur ein neuer Anwärter auf den Souls-Like-Thron erscheinen, sondern natürlich auch alles besser werden. Schade, dass die Fußstapfen dann doch etwas zu groß waren.

Mit "The Surge 2" veröffentlichen Focus Home Interactive und Deck13 einen neuen Anwärter auf den Souls-Like-Thron.
Mit "The Surge 2" veröffentlichen Focus Home Interactive und Deck13 einen neuen Anwärter auf den Souls-Like-Thron.

Ich weiß nicht, wie oft ich schon gegen diesen Kerl angetreten bin. Immer wieder hat er mich seine Klingen spüren lassen, mir mit seinen Brandgranaten eingeheizt oder seine Drohne auf mich gehetzt. Ich habe indes seine Bewegungen studiert, mir seine Angriffe eingeprägt. Dieses Mal gilt es. Da kommen die Granaten, da die Drohne.

Jetzt heißt es, schnell sein, Ausweichen. Lass ihn rankommen. Trigger den Angriff, um zur Seite zu springen und ihm dann zuzusetzen. So geht das eine gefühlte Ewigkeit. Ein Tanz aus Seitsprüngen und kurzen Attacken, bis er endlich fällt, Direktor Garcia. Ich habe meinen ersten Boss erlegt - den ersten von vielen in "The Surge 2".

Das neueste Spiel des Frankfurter Entwicklerstudios Deck13 und Publisher Focus Home Interactive setzt wie bereits sein Vorgänger auf die bewehrten Stärken eines Souls-Likes: Ein extrem hoher Schwierigkeitsgrad und knüppelharte Bossfights, die jedoch nie unfair werden und jeden gewonnenen Kampf zu einem großartigen Sieg machen. Gerade in Zeiten, in denen "Dark Souls"-Entwickler From Software seinem eigens ins Leben gerufenen Genre den Rücken zu kehren scheint, hat "The Surge 2" damit das Potenzial, eine große Lücke zu füllen und endlich in den Olymp der AAA-Hits aufzusteigen.

Dem Spiel gelingt dies über weite Strecken auch durchaus gut. Es ist jedoch nicht alles Gold, was in der Welt von "The Surge 2" glänzt - und dann meist auch als Waffe eingesetzt wird.

Review zu "The Surge 2": Es ist tatsächlich so brutal, wie es klingt

Das Spiel befördert Euch in die futuristische Stadt Jericho City, in der eine mysteriöse Seuche Menschen und Maschinen in mordende Monster verwandelt hat.
Das Spiel befördert Euch in die futuristische Stadt Jericho City, in der eine mysteriöse Seuche Menschen und Maschinen in mordende Monster verwandelt hat.

Kommen wir aber zunächst zu den Stärken: Während bereits "The Surge" aus dem Jahr 2017 mit solider Action überzeugen konnte, war es vor allem das eintönige Leveldesign und die für ein Souls-Like geradezu rar gesäten Bosskämpfe, die für Kritik sorgten. Beiden Punkten hat sich Deck13 in der Zwischenzeit angenommen.

Euer neues Schlachtfeld Jericho City erscheint dank verschiedener Areale - vom Polizeirevier über die Innenstadt und Parks bis hin zur Kanalisation - um einiges abwechslungsreicher. Das Leveldesign basiert dabei auf dem Metroidvania-Prinzip: Während Ihr die Welt erkundet, schaltet Ihr immer wieder Abkürzungen zu bereits erforschten Gebieten frei. "The Surge 2" überschminkt dadurch gekonnt seine teils schlauchigen Passagen, die Euch in die nächste Arena führen. Gleichzeitig hat Jericho City auf diese Weise immer wieder unsere Neugierde geweckt, doch noch hinter der nächsten Ecke nachzuschauen.

Bei den Bossen wird mittlerweile auf Vielfalt gesetzt. So werdet Ihr neben haushohen Robotern immer wieder auch auf Mini-Bosse treffen, die Euer Leben allerdings nicht weniger schwierig machen. Ein gutes Beispiel bietet der eingangs erwähnte Direktor Garcia, auf den Ihr bereits früh im Spiel trefft. Der Chef des Jericho City Police Departements mag nicht größer als Jerichos übliche Soldaten oder Banditen sein. Seine Brandgranaten und vor allem die Drohne haben zumindest uns jedoch mehr als einmal das Zeitliche segnen lassen und wir mussten uns erstmal ein paar Level hoch grinden, um es mit ihm aufzunehmen.

An dieser Stelle zeigten sich erste Abnutzungserscheinungen des Souls-like-Prinzips: Immer wieder die selben kleinen Gegner zu erledigen, um Erfahrungspunkte zu sammeln, macht im Jahr 2019 leider noch weniger Spaß. Die taktische Zerstückelung Eurer Gegner, die ebenfalls wieder mit von der Partie ist, bietet da glücklicherweise etwas Abwechslung. Wie im Vorgänger könnt Ihr auch in "The Surge 2" gezielt die Körperteile Eurer Gegner abtrennen und erbeutet so Rüstungsteile für Arme, Beine, Kopf und Körper. Dadurch, dass jede Waffenklasse seine eigenen Finishing-Sequenzen spendiert bekommen hat, lädt das System zudem zum Ausprobieren ein.

Und falls Ihr Euch an dieser Stelle fragt: Japp, das Ganze ist tatsächlich so brutal, wie es klingt. "The Surge 2" hält sich in Sachen Gewalt nicht zurück und hat seine Ab-18-Freigabe definitiv verdient.

Kritik an "The Surge 2": Eine Erklärung gibt es nicht

Die Gegner sind fordernd, die Kämpfe knüppelhart: Deck13 hat die Prinzipien des Souls-Likes verstanden und setzt diese gekonnt um.
Die Gegner sind fordernd, die Kämpfe knüppelhart: Deck13 hat die Prinzipien des Souls-Likes verstanden und setzt diese gekonnt um.

Der Gewaltgrad entblößt jedoch auch eine der größten Schwächen von "The Surge 2": Die Story und vor allem deren Erzählweise.

Das Spiel versetzt Euch in die dystopische Stadt Jericho City, in der eine mysteriöse Seuche Menschen und Maschinen in mordende Monster verwandelt hat. Noch vor Eurer Ankunft könnt Ihr dabei Euren eigenen Charakter erstellen und unter anderem eine Vorgeschichte für ihn oder sie wählen. Vom Kriegsveteran bis zur Managerin ist alles dabei. Wir entschieden uns für die Servicetechnikerin und stiegen in den Flieger nach JC.

Achtung, Spoiler: Das Flugzeug wird von einer bösen Maschine vom Himmel geholt. Wir überleben, landen jedoch - warum auch immer - im Gefängnis von Direktor Garcia. Das wird wiederum im nächsten Moment von einer bösen Maschine angegriffen und schon schlachtet sich unsere Technikerin quer durch fiese Roboter und andere Sträflinge. Okay, die Gute mag traumatisiert sein. Aber erklärt das, dass sie andere Menschen gleich mal enthauptet? Hier hätten wir uns schon eine gewisse Hinführung erhofft.

Leider findet sich dieser Mangel an Erklärungen auch im Gameplay. Wir erbeuten Garcias Drohne, werden noch über deren Handhabung instruiert, nur um im darauffolgenden Level feststellen zu müssen, dass ihre Nutzung offenbar untersagt ist. Sobald wir sie starten, finden wir uns im nächsten Moment am letzten Checkpoint wieder und all unsere Erfahrungspunkte sind weg. Damit jedoch nicht genug: Wir ziehen ein paar Meter weiter, plötzlich funktioniert die Drohne wieder. Eine Erklärung dafür gibt es nicht.

Auch bei der Grafik schwankte unser Eindruck zwischen "Wow, sieht das gut aus!" und "Wow, wer hat denn da nicht aufgepasst?" So ist die erste Videosequenz noch super-detailliert. Im Spiel bekommt ihr es jedoch immer wieder mit matschigen Strukturen zu tun, Texturen werden nicht geladen und so manche Gesichtsanimation scheint ebenfalls schon bessere Zeiten erlebt zu haben.

An diesen Stellen merkt man "The Surge 2" an, dass es eben noch nicht in der Riege der Triple-A-Titel angekommen ist. Zu behaupten, wir hatten mit dem Spiel nicht unseren Spaß, wäre jedoch ebenso gelogen. Die Kämpfe sind angenehm fordernd und sorgen auch dank der wuchtigen Soundeffekte immer wieder für Wow-Momente.

Fazit:

Auch wenn der Vergleich mittlerweile etwas leichter ausfallen mag: So ganz schafft es "The Surge 2" dann doch nicht, die Fußstapfen seines großen Bruders "Dark Souls" auszufüllen. Dazu fehlt es der Story noch am letzten Schliff und auch die Grafikqualität schwankt zu sehr. Wir hatten dennoch unseren Spaß mit dem dem neuesten Deck13-Titel. Die Kritikpunkte des Vorgängers wurden behoben. Darüber hinaus überzeugt die Verbindung aus knallharten Kämpfen und taktischem Zerstückelungs-System noch immer. Wer mal wieder ein Souls-Like spielen möchte, auf einen fordernden Schwierigkeitsgrad und natürlich einen futuristischen Style steht, der wird mit "The Surge 2" definitiv seinen Spaß haben.

Facts:

  • Spiel: "The Surge 2"
  • Publisher: Focus Home Interactive
  • Genre: Action-Adventure
  • Erschienen am: 24. September 2019
  • Plattformen: PS4, XBoxOne
  • Preis: Etwa 55 bis 60 Euro (Amazon)
Auch die Kritikpunkte des Vorgängers wurden mittlerweile durch mehr Abwechslung im Leveldesign sowie eine größere Bossgegner-Vielfalt ausgebessert.
Auch die Kritikpunkte des Vorgängers wurden mittlerweile durch mehr Abwechslung im Leveldesign sowie eine größere Bossgegner-Vielfalt ausgebessert.

Fotos: Koch Media/Focus Home Interactive/Deck13

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