"The Voice" hat jetzt schon einen Gewinner: Das sind die Netzreaktionen

Berlin - The Voice of Germany ist zurück - und der Kampf um die Talente bei den Blind-Audition eröffnet. Schon in der ersten Folge lieferten sich die Coaches den ein oder anderen Schlagabtausch, allen voran Neu-Juror Sido (38).

Sido konnte bei den Zuschauern mit seiner ehrlichen und direkten Art punkten.
Sido konnte bei den Zuschauern mit seiner ehrlichen und direkten Art punkten.  © ProSiebenSAT.1/The Voice of Germany

Der Rapper sitzt - genauso wie "No Roots"-Sängerin Alice Merton (26) zum ersten Mal auf dem roten Stuhl. Zudem kehrt Rea Garvey (46) nach dreijähriger Abstinenz zu The Voice of Germany 2019 zurück.

Dass Sido nicht auf dem Mund gefallen ist, zeigt er bereits zum Auftakt der inzwischen neunten Staffel. Vor allem mit Mark Forster (35) könnte der 38-Jährige noch häufiger aneinander geraten.

Als der 18-jährige Lucas Rieger, der wegen seiner Performance mit Mundharmonika auffiel und damit u.a. Sido überzeugte, verscherzte sich Mark Forster mit seiner Frage, ob es dagegen eine Behandlung gebe, beim Publikum.

Der Rapper wiederum stichelte in Richtung des Pop-Stars: "Hast du noch ‘ne blöde Frage?" Am Ende entschied der 30er-Jahre-Fan übrigens für den Rapper - ebenso wie die Straßenmusikerin und Weltenbummlerin Veronika. Mit Sias "Chandelier" konnte die Blondine, die nach dem Auftritt noch ganz entspannt am Bühnenrand dem Urteil der Jury lauschte, gleich drei Coaches überzeugen.

Mark Forster, Rea Garvey, Alice Merton und Sido sind die Coaches der neuen The Voice of Germany-Staffel.
Mark Forster, Rea Garvey, Alice Merton und Sido sind die Coaches der neuen The Voice of Germany-Staffel.  © Britta Pedersen/ZB/dpa

"Du willst ja auch Spaß haben. Wenn du gerne Tee trinkst, geh zu Mark. Er (Rea Garvey) hatte seine Partyjahre schon - und ich... ich bin Sido!", lockte der Berliner die 27-Jährige in sein Team.

Dabei hatte Sido Glück, dass ausgerechnet nur Alice Merton nicht auf den Buzzer gedrückt hatte. Denn eigentlich wollte die 27-Jährige zur Kanadierin.

Auch wenn es nicht für jedes Talent gereicht hat, äußerte Sido seine Meinung stets ehrlich und direkt. "Ich glaube, ich könnte nichts aufbauendes sagen. Ich habe mich nicht umgedreht, weil ich es nicht gut fand. Mir hat das nicht gefallen."

Bei den Zuschauern kam seine Art jedenfalls an. "Endlich Sido. Nur deshalb schau ich nach Jahren wieder TVOG", "#sido ist das Beste was #tvog passieren konnte", "Schlechtes schönreden mag #Sido nicht, und das ist auch gut so" oder "Ich Feier die Sprüche von #Sido - geiler Typ", sind nur vier der zahlreichen Reaktionen auf Twitter.

Vor allem eine Neuerung kommt bei den Zuschauern gut an, wie viele User bemerkten. "Ich finds übrigens voll gut, dass die Coaches sich jetzt wieder immer umdrehen, auch wenn keiner gebuzzert hat."

Auch die Quoten können sich sehen lassen. Die fast dreistündige Show verfolgten im Schnitt 3,21 Millionen Zuschauer. Der Marktanteil lag damit bei 12,5 Prozent.

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