Theaterchefin Zora entdeckt Biber-Burg in der Neustadt

„Dort drüben haben die Biber sich eingerichtet“, zeigt Theater-Chefin Zora Schwarz auf die Behausung ihrer Backstage-Gäste.
„Dort drüben haben die Biber sich eingerichtet“, zeigt Theater-Chefin Zora Schwarz auf die Behausung ihrer Backstage-Gäste.

Von Katrin Koch

Dresden - Travestietheater-Chefin Zora Schwarz hat neue Stargäste im „Carte Blanche“. Oder besser gesagt: Backstage. Denn hinterm Theater an der Prießnitz hat sich eine Biber-Familie eine Burg gebaut.

„Wir haben vor wenigen Tagen zwei erwachsene Biber mit zwei Jungtieren gesichtet. Die kleinen Biber werden noch gesäugt, lernen aber gleichzeitig schon schwimmen“, sagt Zora fasziniert. „Wir haben sofort die Untere Naturschutzbehörde informiert. Eine Umsiedlung kommt aber wegen des Nachwuchses nicht infrage.“

Ruhe ist deshalb oberstes Gebot. Damit die Familie ihren Nachwuchs ungestört aufziehen kann, wurden von Anwohnern schon Warnschilder aufgestellt, das Terrain abgesperrt. Zora bittet inständig: „Kommt den Bibern nicht zu nahe! Bleibt hinter den Absperrungen! Notfalls bestelle ich selbst einen hohen Bauzaun, um die Tiere zu schützen.“

Denn schon seit gestern Vormittag pilgern immer wieder uneinsichtige Nager-Fans an die Prießnitz, suchen Burg und Staudamm. Davon bitte absehen! Und: Spaziergänger der Umgebung sollen ihre Hunde anleinen.

Biber in der Prießnitz - ein Zeichen dafür, dass die Wasserqualität stimmt.
Biber in der Prießnitz - ein Zeichen dafür, dass die Wasserqualität stimmt.

Fotos: Norbert Neumann, privat


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