Thomas Gottschalk nach "GNTM"-Finale: "Kein Freund dieser Zwangsverheiratungen"

Deutschland - Beim großen Finale von "Germany's Next Topmodel" am Donnerstag in Düsseldorf fühlte sich einer, als sei er komplett im falschen Film: Thomas Gottschalk.

Heidi Klum und Thomas Gottschalk.
Heidi Klum und Thomas Gottschalk.  © Rolf Vennenbernd/dpa

Das TV-Urgestein wusste bei der verrückten Show (>> hier im Liveticker zum Nachlesen), bei der es nur nebensächlich um die drei Finalistinnen ging, nicht ganz, wie ihm geschieht. Er bezeichnete es zwischenzeitlich sogar als "Kinderfasching" und sprach damit vielen Zuschauern aus der Seele.

Bei Twitter wurde er als eine Art Held gefeiert, da viele mit ihm einfach nur Mitleid hatten. "Thomas Gottschalk wird sich heut Nacht wahrscheinlich einen Tee mit Blättern aus Kafkas Verwandlung aufbrühen, um sich wieder intelligent zu fühlen", lautet nur einer der bissigen Tweets.

Jetzt hat er in einem Interview mit der "Bild"-Zeitung erzählt, wie er die Sendung fand. Bereuen würde er seinen Auftritt nicht, sagt er. "Ich wusste ja, dass da nicht der Nobelpreis vergeben wird."

Kritik hatte er dann aber doch noch. Weil weder er noch Star-Gast Tyra Banks viel verstanden hätten, sei er die meiste Zeit still auf dem Sofa sitzen geblieben. "Was die beim Licht ausgegeben haben, das haben sie beim Ton gespart."

Außerdem sei er "kein Freund dieser Zwangsverheiratungen vor einem klatschenden Publikum". Dennoch: Spaß hatte der 69-Jährige trotzdem, wie er behauptet. Auch "dass Tom und Heidi echt verliebt sind", fand er schön zu sehen.

Die beiden Turteltauben knutschten sich vor laufender Kamera ab. Immer wieder machte Heidi Klum außerdem Bemerkungen und Andeutungen zur bevorstehenden Hochzeit mit dem "Tokio Hotel"-Gitarristen.

Heidi Klum mit ihren Gästen Tyra Banks und Thomas Gottschalk.
Heidi Klum mit ihren Gästen Tyra Banks und Thomas Gottschalk.  © Rolf Vennenbernd/dpa

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