Mikroplastik und Klimawandel: 20 Jahre Forschung auf der Zugspitze

Grainau - Zum 20-jährigen Bestehen von Deutschlands höchstgelegener Umweltforschungsstation besucht am Freitag Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber (48, Freie Wähler) das Schneefernerhaus auf der Zugspitze.

Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber besucht das Schneefernerhaus.
Bayerns Umweltminister Thorsten Glauber besucht das Schneefernerhaus.  © Armin Weigel/dpa

Dort untersuchen mehrere Forschungseinrichtungen unter anderem Prozesse, die Wetter und Klima beeinflussen, sowie umweltmedizinische Fragen.

Die Wissenschaftler beobachten auch den abtauenden Permafrost und messen den Pollenflug in der Höhe.

Gerade neu gestartet ist ein Projekt, das Mikroplastik in Schnee und Eis untersucht und der Frage nachgeht, wie viel Mikroplastik über die Luft transportiert wird.

Das Schneefernerhaus ist außerdem Partner des "Virtuellen Alpenobservatoriums (VAO)", einem Verbund von europäischen Höhenforschungsstationen unter anderem in der Schweiz, Österreich, Italien und Frankreich.

Ihren Namen hat die Forschungsstation vom nahen Schneeferner, einem der letzten bayerischen Gletscher. Zu Beginn des 19. Jahrhunderts reichte der Gletscher noch bis auf 2400 Meter hinunter. Heute bedeckt das ewige Eis im Zugspitzmassiv nur noch knappe 40 Hektar Fläche.

Deutschlands höchstgelegene Umweltforschungsstation feiert 20-jähriges Bestehen.
Deutschlands höchstgelegene Umweltforschungsstation feiert 20-jähriges Bestehen.  © Andreas Gebert dpa/lby

Titelfoto: Andreas Gebert dpa/lby

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