Earth Hour in Thüringen: Altenburg erstmals dabei

Erfurt - Die Stadt Altenburg beteiligt sich in diesem Jahr erstmals an der sogenannten "Earth Hour" - und das sehr konsequent: In der ostthüringischen Kommune bleiben die Strahler, die das Rathaus beleuchten, bis zum 1. April abgeschaltet. Die eigentliche "Stunde der Erde" ist am Samstag von 20.30 bis 21.30 Uhr ausgerufen.

Hier leuchten Dom St. Marien (l) und die Severikirche in Erfurt. In der Earth Hour bleiben sie dunkel.
Hier leuchten Dom St. Marien (l) und die Severikirche in Erfurt. In der Earth Hour bleiben sie dunkel.  © DPA

Mit der "Earth Hour" will die Umweltstiftung WWF ein Zeichen für den Schutz der Umwelt und des Klimas setzen. Seit 2007 gibt es die Aktion. Die Beleuchtung von Gebäuden wird in mittlerweile tausenden Städten weltweit ausgeschaltet. Auch Millionen privater Unternehmen und Haushalte nehmen laut WWF Teil und verzichten für eine Stunde auf elektrisches Licht.

Auch Erfurt ist in diesem Jahr wieder mit dabei und wird eine Stunde lang die Beleuchtung von mehreren repräsentativen Gebäuden abschalten, um so ein Zeichen für mehr Klimaschutz zu setzen. Dazu gehören das Rathaus, das Gildehaus, das Sparkassengebäude und das Haus zum Roten Ochsen. Ebenso bleiben die St. Lorenzkirche, die Predigerkirche und die Barfüßerruine dunkel. Auf dem Anger werden das Angermuseum, der Bartholomäusturm und das Kulturhaus Dacheröden nicht angestrahlt. Am Domplatz wird auf die Anstrahlung von Dom und Severi verzichtet.

In Jena wird die Beleuchtung vieler öffentlicher Gebäude und die Straßenbeleuchtung für eine Stunde abgeschaltet. Die Kommune ermuntert ihre Bürger zum Mitmachen: "Setzen Sie mit dieser Aktion ein weithin sichtbares Zeichen für mehr Klimaschutz!" In Leinefelde-Worbis wird sechzig Minuten lang die Beleuchtung im Verwaltungsgebäude Rathaus "Wasserturm" ausgeschaltet.

Titelfoto: DPA

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