Täter gaben sich als Firmenchefs aus und ergaunerten so ein Vermögen

Im Ausland klickten die Handschellen: Ermittler konnten zwei mutmaßliche Millionenbetrüger festnehmen. (Symbolbild)
Im Ausland klickten die Handschellen: Ermittler konnten zwei mutmaßliche Millionenbetrüger festnehmen. (Symbolbild)  © DPA/Symbolbild

Thüringen/Baden-Württemberg - Ermittlern ist ein Schlag gegen internationale Firmenbetrüger gelungen, die mit der "Chef-Masche" Unternehmen um mehrere Millionen Euro bringen.

Gemeinsam gelang es den Fahndern, zwei mutmaßliche Millionenbetrüger im Ausland festzunehmen, die vier Unternehmen in Baden-Württemberg, Bayern und Thüringen betrogen haben sollen.

Wie die Staatsanwaltschaften in Stuttgart und Köln am Montag mitteilten, waren die Fahnder schon seit 2015 auf der Spur der mutmaßlichen Betrüger.

Die Tatverdächtigen sollen mit der Masche bereits eine Summe von acht Millionen Euro ergaunert haben. Außerdem sollen sie ebenfalls drei Unternehmen in Nordrhein-Westfalen um ca. zwei Millionen Euro betrogen haben.

Zur Masche: Um an das Geld zu kommen, sollen sie sich bei der jeweiligen Buchhaltung als Unternehmenschefs oder Geschäftsführer ausgegeben haben. In E-Mails hätten sie die Überweisung hoher Geldbeträge verlangt, um ein angeblich geheimes Investitionsgeschäft im Ausland zu tätigen.

So habe sich einer der Tatverdächtigen als Rechtsanwalt ausgegeben und den betroffenen Firmen telefonisch detaillierte Anweisungen für die Geldtransaktionen gegeben.

Der weitere Tatverdächtige soll für die Anmietung von Wohnungen und die Beschaffung elektronischer Geräte verantwortlich gewesen sein.

Titelfoto: DPA/Symbolbild


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0