Anti-Höcke-Aktivist darf nicht mehr in seine eigene Wohnung!

Der Chef der ZPS-Künstlergruppe, Philipp Ruch, darf sich seiner eigenen Wohnung im Nachbarhaus von Björn Höcke nicht mehr nähern.
Der Chef der ZPS-Künstlergruppe, Philipp Ruch, darf sich seiner eigenen Wohnung im Nachbarhaus von Björn Höcke nicht mehr nähern.  © DPA/Symbolbild

Bornhagen - Auch wenn die Besucher das sogenannte "Mahnmal der Schande" des Künstlerkollektivs ZPS weiterhin begutachten können, so darf sich einer dem Ort des Geschehens bis auf Weiteres nicht mehr nähern.

Der Chef der Berliner Aktivistengruppe "Zentrum für politische Schönheit" Philipp Ruch darf sich laut Informationen des MDR dem Wohnhaus der Familie von Alternative für Deutschland-Politiker Björn Höcke (45) nicht mehr als 500 Meter nähern.

Demnach wurde vom Familiengericht Heiligenstadt einer einstweiligen Verfügung von der Ehefrau des Politikers stattgegeben. Zur Begründung hieß es, ihre eigenen und die Persönlichkeitsrechte der Kinder seien verletzt.

Für den ZPS-Chef bedeutet die Gerichtsentscheidung allerdings auch, dass er seine Wohnung im Nachbarhaus nicht mehr betreten darf. Gegen diesen Beschluss will der Künstler nun juristisch vorgehen.

Die Kunstinitiative hatte das Grundstück neben dem Wohnhaus der Familie Höcke eigenen Angaben zufolge im Januar angemietet. Ende November stellten sie die Nachbildung des Berliner Holocaust-Mahnmals auf.

Daraufhin haben die Künstler eine Kündigung des Mietvertrages zum Ende des Jahres erhalten. Er bezeichnete die Künstlergruppe außerdem als Terroristen.

Björn Höcke betont immer wieder, dass er nicht wusste was die Künstlergruppe auf dem Nachbargrundstück wirklich plante.
Björn Höcke betont immer wieder, dass er nicht wusste was die Künstlergruppe auf dem Nachbargrundstück wirklich plante.  © tag24/dpa

Titelfoto: DPA/Symbolbild


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