Nach "Darknet" nun "Dark Kittchen" für Drogenhändler

Um ihre Ware illegal und gut verschlüsselt an den Konsumenten zu bringen, nutzen Drogenhändler neben dem Internet auch das Darknet. (Symbolbild)
Um ihre Ware illegal und gut verschlüsselt an den Konsumenten zu bringen, nutzen Drogenhändler neben dem Internet auch das Darknet. (Symbolbild)  © 123RF/Symbolbild

Meiningen - In über 4000 Fällen soll ein Drogenhändler im sogenannten Darknet unerlaubt Handel betrieben haben. Jetzt wurde der Mann zu zehn Jahren Haft verurteilt. Seine Freundin erhielt eine Jugendstrafe.

Der 31-Jährige habe Drogen wie Marihuana, Kokain oder Heroin im Internet sowie im Darknet angeboten und verkauft. Seine 19-jährige Freundin diente dabei als Kurier (TAG24 berichtete).

Am Dienstag hat das Landgericht Meiningen den Mann aus Breitungen (Kreis Schmalkalden-Meiningen) zu zehn Jahren Haft verurteilt. Die Komplizin erhielt eine Jugendstrafe von zwei Jahren auf Bewährung. Außerdem werden dem Paar 227.000 Euro entzogen, welche aus den Drogengeschäften stammen sollen.

In mehr als 4000 Fällen habe der Angeklagte laut Staatsanwaltschaft Handel mit Betäubungsmitteln betrieben. Belastend kam hinzu, dass der Angeklagte vorbestraft ist und zur Tatzeit unter Bewährung stand.

Seine Freundin legte ein Geständnis ab und saß bereits mehr als ein Jahr in Untersuchungshaft. Daher wurde die Jugendstrafe zur Bewährung ausgesetzt. Die Urteile sind noch nicht rechtskräftig.

Titelfoto: DPA/Symbolbild


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