Fridays for Future will in Thüringen seltener demonstrieren

Erfurt/Jena - Thüringer Gruppen der Fridays for Future-Bewegung haben angekündigt, 2020 nur noch einmal im Monat für mehr Klimaschutz zu demonstrieren.

Die Schwedin Greta Thunberg hatte die Klimabewegung Fridays for Future angestoßen.
Die Schwedin Greta Thunberg hatte die Klimabewegung Fridays for Future angestoßen.  © dpa/Kappeler

Bisher gingen die Schüler, Studierenden und andere Teilnehmer deutlich öfter an Freitagen auf die Straßen. Gleichzeitig wollen die Gruppen in Erfurt und Jena verstärkt andere Protestformen nutzen, wie deren Vertreter gegenüber der Deutschen Presse-Agentur erklärten.

"Wir können uns vorstellen großflächige Banner über längere Zeiträume an öffentlichen Orte zu hängen", sagte Marvin Volk, Aktivist aus Erfurt. Auch mit Theateraktionen seien schon gute Erfahrungen gesammelt worden.

"Wir wollen auch viel öfter kleinere Fridays for Future-Gruppen auf dem Land unterstützen", sagte Volk. Auch in Jena planen die Aktivisten in der Regel nur noch eine Demo im Monat, wie einer ihrer Vertreter, Justus Heuer, sagte.

Die Schwedin Greta Thunberg hatte die weltweite, vor allem von Schülern und Studierenden getragene Klimabewegung Fridays for Future angestoßen. Kritiker bemängeln, dass gerade Schüler für die Teilnahme an den Freitagsdemos häufig Unterricht schwänzen.

Thüringer Gruppen der Fridays for Future-Bewegung haben angekündigt, 2020 nur noch einmal im Monat für mehr Klimaschutz zu demonstrieren.
Thüringer Gruppen der Fridays for Future-Bewegung haben angekündigt, 2020 nur noch einmal im Monat für mehr Klimaschutz zu demonstrieren.  © dpa/Georg Wendt

Titelfoto: dpa/Georg Wendt

Mehr zum Thema Thüringen:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0