Angeklagter beteuert: Restaurant "versehentlich angezündet"

Am Montag begann der Prozess um den Brandanschlag in Erfurt. Ein Angeklagter ließ verkünden, er habe das Restaurant "versehentlich angezündet".
Am Montag begann der Prozess um den Brandanschlag in Erfurt. Ein Angeklagter ließ verkünden, er habe das Restaurant "versehentlich angezündet".  © dpa/Archivbild

Erfurt - Am Montag begann der Prozess um den Brand in einem griechischen Restaurant in Erfurt Ende 2016. Ein Angeklagter beteuert, dass er den Brand nicht absichtlich gelegt habe.

Gleich an mehreren Stellen soll es gebrannt haben. Zum Prozessbeginn vor dem Landgericht ließ einer der Angeklagten über seinen Verteidiger erklären, dass er versehentlich die Gaststätte angezündet habe.

Der zweite Angeklagte schwieg. Die 32 und 34-jährigen Männer sind wegen schwerer Brandstiftung angeklagt. Ein dritter Beschuldigter sei verhandlungsunfähig.

Im Dezember 2016 sollen die Männer eine Glastür eingeschlagen und sich so Zutritt zu dem Restaurant verschafft haben. Verletzt wurde damals niemand.

Bereits kurz nach dem Brand übernahm die für Organisierte Kriminalität zuständige Staatsanwaltschaft Gera den Fall. Die Ermittlungen reichten bis in die Erfurter Clan-Strukturen.

Bis zum 14. Dezember werde es wohl vier weitere Prozesstermine geben.

Titelfoto: dpa/Archivbild


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