Diese beiden Brandstifter müssen für lange Zeit hinter Gitter

Der Verurteilte Arturas Pocius wird von seinen Anwälten beraten.
Der Verurteilte Arturas Pocius wird von seinen Anwälten beraten.  © V. Georgiev

Erfurt - Im sogenannten "Kreta"-Prozess nach dem schweren Brand in einem Erfurter Restaurant sind zwei Männer zu mehrjährigen Haftstrafen verurteilt worden. Eine Verbindung zur Mafia ist weiterhin ungewiss.

Das Landgericht urteilte gegen die 32 und 34 Jahre alten Männer am Dienstag. Wegen schwerer Brandstiftung werden Freiheitsstrafen von drei Jahren und acht Monaten bzw. vier Jahren und zwei Monaten verhängt.

Der Richter war davon überzeugt, dass das Duo aus Litauen vor etwa einem Jahr gemeinschaftlich im griechischen Restaurant "Kreta" in der Altstadt ein Feuer legte.

Der jüngere Mann beteuerte weiterhin, dass er das Feuer aus Versehen verursacht habe. Jedoch glaubte ihm der Richter nicht.

Der 34 Jährige bestand bis zuletzt darauf, nicht an der Tat beteiligt gewesen zu sein. Allerdings wurde eine Mütze mit DNA-Spuren des Mannes am Tatort gefunden.

Nicht bestätigt werden konnte die Annahme, dass das Feuer eine Auftragstat im Zusammenhang mit Organisierter Kriminalität gewesen sei.

Die Staatsanwaltschaft geht nach wie vor von einem Hintergrund in den Clan-Strukturen der Mafia aus.

Auch der Litauer Saulius Supienis wurde vom Gericht für schuldig befunden.
Auch der Litauer Saulius Supienis wurde vom Gericht für schuldig befunden.  © V. Georgiev

Titelfoto: V. Georgiev


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