24-Jähriger soll chinesischen Studenten zerstückelt haben

Gera - Vor dem Landgericht Gera muss sich seit Dienstag ein 24-Jähriger wegen Mordes an einem chinesischen Studenten in Jena verantworten.

In einer Jenaer Wohnung soll es zu dem Mord gekommen sein.
In einer Jenaer Wohnung soll es zu dem Mord gekommen sein.  © Johannes Krey

Die Staatsanwaltschaft wirft dem Vietnamesen vor, sein Opfer mit einem Hammer erschlagen und die Leiche zerstückelt zu haben. Anschließend habe er die Leichenteile im Stadtgebiet von Jena abgelegt beziehungsweise sie in die Saale geworfen.

Motiv der Tat soll gewesen sein, dass der Beschuldigte sich im Internet als sein Opfer ausgeben und dort hochwertige Waren bestellen wollte. Der Mann hatte sich nach der Tat im August vergangenen Jahres selbst der Polizei gestellt.

Einem Gutachten zufolge leidet der Mann an einer psychischen Erkrankung. Deshalb soll er nicht in der Lage gewesen sein, das Unrecht seiner Tat einzusehen.

Das Landgericht muss nach Angaben seiner Sprecherin prüfen, ob der Beschuldigte deshalb in einem psychiatrischen Krankenhaus untergebracht werden soll.

Der Angeklagte mit Handfesseln steht vor Verhandlungsbeginn als mutmaßlicher Mörder eines chinesischen Studenten zwischen seinen Verteidigern im Sitzungssaal des Landgerichts.
Der Angeklagte mit Handfesseln steht vor Verhandlungsbeginn als mutmaßlicher Mörder eines chinesischen Studenten zwischen seinen Verteidigern im Sitzungssaal des Landgerichts.  © DPA

Titelfoto: DPA

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