Großeinsatz wegen verdächtiger Gift-Fässer

Die Feuerwehr ist mit einem Gefahrgutzug vor Ort (Symbolfoto).
Die Feuerwehr ist mit einem Gefahrgutzug vor Ort (Symbolfoto).

Frauenwald - Ein offensichtlich mit giftigen Substanzen gefülltes Fass hat am Sonntag einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr in Frauenwald (Ilm-Kreis, Thüringen) ausgelöst.

Nach einem Einbruch in einer Bauhof-Lagerhalle hatte der Fährtenhund die Polizei zu einem ehemaligen NVA-Gelände geführt.

Dort wurden zwei Fässer mit verdächtigen Substanzen auf dem Dach eines Gebäudes gefunden. Der Aufschrift nach enthält eines davon ätzendes Hydrazinhydrat, welches krebserregend ist. Wenn man es einatmet werden Leber und Lunge unheilbar geschädigt.

Wie MDR-Thüringen berichtet, wurde außerdem ein zweites Fass mit Schwefelsäure gefunden.

Das Gelände wurde abgesperrt und ein Gefahrgutzug der Feuerwehr alarmiert. Auch Polizeihubschrauber und Notärzte wurden alarmiert. Ziel sei es, die Substanz genauer zu bestimmen, zu bergen und unschädlich zu machen, sagte ein Sprecher der Landeseinsatzzentrale.

Vier Einsatzkräfte seien dem Stoff zu nahe gekommen und möglicherweise kontaminiert, hieß es. Sie würden vorsorglich ins Krankenhaus gebracht.

Foto: Harry Haertel


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