Kampf ums Überleben: Gewalt-Opfer lag über Stunden blutend in Wohnung

Noch immer Kämpfen die Männer um das Überleben des Mannes, der vergangene Woche brutal zusammengeschlagen wurde. (Symbolbild)
Noch immer Kämpfen die Männer um das Überleben des Mannes, der vergangene Woche brutal zusammengeschlagen wurde. (Symbolbild)  © 123RF/Symbolbild

Hildburghausen - Sie schlugen einen Bekannten in dessen Wohnung fast tot und ließen ihn regungslos in der Wohnung liegen. Nun drohen den beiden Männern lange Haftstrafen.

Seit Donnerstagnachmittag sitzen ein Mann aus Hildburghausen und ein Suhler in der Justizvollzugsanstalt Untermaßfeld.

Die 30 und 33 Jahre alten Männer hatten vergangene Woche mit einem 48-jährigen Bekannten in dessen Wohnung in der Rosa-Luxemburg-Straße in Hildburghausen reichlich Alkohol getrunken. In der Folge kam es zu einem Streit.

Dabei schlugen die Tatverdächtigen den Wohnungsbesitzer massiv gegen den Kopf und ließen anschließend ihr Opfer blutend in der Wohnung zurück.

Erst nach dem der Geschädigte am nächsten Morgen als vermisst gemeldet wurde, entdeckten Polizei und Feuerwehr das Opfer in seiner Wohnung. Er lag weiterhin auf dem Boden und war nicht ansprechbar.

Sein Zustand war lebensbedrohlich, er kam direkt in ein bayerisches Klinikum. Auch aktuell kämpft der Mann noch ums Überleben. Laut den Ermittlern haben die beiden mutmaßlichen Täter gemeinschaftlich zugeschlagen und dabei noch Bargeld gefordert.

Die Staatsanwaltschaft Meiningen beantragte deshalb gegen beide Haftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung und versuchter räuberischer Erpressung.

Titelfoto: 123RF/Symbolbild


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