AfD-Politiker tot in Wohnhaus entdeckt

Als die Polizisten eintrafen, war es schon zu spät. Der AfD-Mann brachte sich nach aktuellem Ermittlungsstand selber um. (Symbolbild)
Als die Polizisten eintrafen, war es schon zu spät. Der AfD-Mann brachte sich nach aktuellem Ermittlungsstand selber um. (Symbolbild)  © DPA/Symbolbild

Kahla - Am Montag ist der für die Alternative für Deutschland (AfD) im Stadtrat von Kahla aktive Oliver Noack tot in seinem Haus aufgefunden wurden.

Laut Polizeiangaben könne ein Fremdverschulden ausgeschlossen werden. Die Ermittlungen zum Fall seien bereits abgeschlossen.

2016 wechselte das ehemalige CDU-Fraktionsmitglied zur AfD. Zur Begründung sagte er damals: "Mit meinen Überzeugungen bin ich bei der AfD zu Hause. Ich stehe für einen konsequenten Stop des Asylchaos und für eine Bildungs-, Familien- und Finanzpolitik, die am Interesse Deutschlands und der Leute hier vor Ort ausgerichtet ist. Wichtig ist mir auch, dass die AfD die einzige Partei ist, die gegen linken Gesinnungsterror vorgeht".

Aus Kreisen der AfD-Kahla hieß es in einer Stellungnahme auf Facebook: "Oliver hatte noch viel vor und bis vor wenigen Wochen eine schier unbändige Energie, zum Wohle Kahlas zu wirken, aber kein Quell sprudelt für ewig mit gleicher Kraft."

Die genauen Gründe für das selbstverschuldete Ableben des Politikers, welcher in seinem früheren Leben auch mehr als ein Jahrzehnt bei der Fremdenlegion tätig war, sind bisher nicht bekannt.

Normalerweise zieht die Redaktion es vor, nicht über Suizide zu berichten. Da es sich aber um eine Person des öffentlichen Lebens handelt, hat sich die Redaktion entschieden, es zu thematisieren.

Solltet Ihr selbst von Selbsttötungsgedanken betroffen sein, bei der Telefonseelsorge findet Ihr rund um die Uhr Ansprechpartner, natürlich auch anonym. Telefonseelsorge, bundeseinheitliche Nummer: 08001110111 oder 08001110222 oder 08001110116123.

Titelfoto: DPA/Symbolbild


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