Diese Nachricht freut garantiert viele Lehrer so kurz vor Weihnachten

Um den Beruf des Lehrers an bestimmten Schulformen attraktiver zu machen, nimmt der Freistaat neues Geld in die Hand. (Symbolbild)
Um den Beruf des Lehrers an bestimmten Schulformen attraktiver zu machen, nimmt der Freistaat neues Geld in die Hand. (Symbolbild)  © DPA/Symbolbild

Erfurt - Thüringer Regel- und Förderschullehrer können im neuen Jahr auf monatlich 200 bis 500 Euro mehr Geld hoffen. Der Weg dafür wurde vom Kabinett freigemacht.

Nach Verabschiedung des Gesetzes, wahrscheinlich in der zweiten Jahreshälfte, werden die höheren Besoldungen ausgezahlt, wie das Finanzministerium am Dienstag mitteilte.

"Das Land nimmt dafür zehn Millionen Euro in die Hand", erklärte Finanzministerin Heike Taubert (SPD). Regelschulen in Thüringen sollen damit für neue Lehrkräfte attraktiver werden. Die Vorschläge seien mit Gewerkschaften und Lehrerverbänden diskutiert worden.

Die verbeamteten Regel- und Förderschullehrer werden demnach in höhere Besoldungsgruppen eingeordnet. Für Gymnasial- und Berufsschullehrer bliebe alles beim Alten. Es werden aber zusätzliche Funktionsämter wie Leiter einer Oberstufe oder Leiter einer Abteilung geschaffen.

Außerdem sollen Beamten schneller Ämter wie Schulleiter oder stellvertretender Schulleiter übertragen werden, wenn sie diese Funktion bereits ausüben.

Titelfoto: DPA/Symbolbild


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