Das kommt nicht in die Tüte: Kiffende Polizeianwärter fliegen von Schule

In Meiningen werden aktuell 300 Thüringer Polizeianwärter ausgebildet. Für mindestens zwei ist nach dem Genuss von Cannabis die Ausbildung frühzeitig beendet.
In Meiningen werden aktuell 300 Thüringer Polizeianwärter ausgebildet. Für mindestens zwei ist nach dem Genuss von Cannabis die Ausbildung frühzeitig beendet.  © DPA/Symbolbild

Meiningen - Da sie in ihrer Freizeit gerne zur "Tüte" griffen, flogen Polizeianwärter wegen Kiffens von der Polizeischule.

Am Bildungszentrum der Thüringer Polizei wurden zwei Polizeianwärter wegen Drogenkonsums der Schule verwiesen. Gegen zwei weitere Personen läuft ein Disziplinarverfahren.

Dies bestätigte Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) am Montag dem MDR. Die Anwärter haben demnach in ihrer Freizeit mehrfach Cannabis geraucht.

Während die zwei Männer definitiv ihre Laufbahn beenden müssen, seien die Vorwürfe gegen einen Mann und eine Frau noch nicht endgültig bestätigt. Alle vier Verdächtigen absolvierten ihre Ausbildung für den mittleren Polizeivollzugsdienst.

Der Innenminister forderte bei einem Besuch der Schule eine offensive Aufklärung der Vorkommnisse. Ein solches Verhalten sei nicht akzeptabel. Der Leiter des Bildungszentrums, Thomas Ley, bestätigte, dass man nichts unter den Teppich kehren wolle.

Allein in Meiningen werden 300 der derzeit 500 Thüringer Polizeianwärter für den mittleren und gehobenen Dienst ausgebildet.

Titelfoto: DPA/Symbolbild


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