Bald werden neue Flüchtlinge im Freistaat nur noch in dieser Stadt registriert

Suhl diente seit Beginn des großen Flüchtlingsstromes als Aufnahmestelle von Menschen, die in Thüringen um Unterkunft und Asyl baten.
Suhl diente seit Beginn des großen Flüchtlingsstromes als Aufnahmestelle von Menschen, die in Thüringen um Unterkunft und Asyl baten.  © dpa/Archivbild

Suhl - Da die zu bearbeitenden Anträge immer weniger werden, plant der Freistaat eine zentrale Anlaufstelle für Flüchtlinge in Suhl.

Die Erstaufnahme von Flüchtlingen in Thüringen soll künftig zentral abgewickelt werden.

Thüringens Minister für Migration, Justiz und Verbraucherschutz Dieter Lauinger (Die Grünen) bestätigte, dass die Struktur in der Stadt bereits sehr gut funktioniere.

Es könnten außerdem weitere Investitionen angegangen werden. Das würde die baulichen Bedingungen sowie die soziale Betreuung betreffen. Zudem sollen die Abläufe zwischen den Behörden weiter optimiert werden.

Aktuell beträgt die Bearbeitungsdauer für Asylanträge rund zwei Monate. Lauinger sagte zudem, dass momentan weniger als 2.000 Anträge zu bearbeiten seien.

Bisher gab es im Freistaat noch sieben weitere Erstaufnahme-Einrichtungen, darunter in Gotha, Mühlhausen und Gera.

Die kreisfreie Stadt Suhl liegt im Süden Thüringens und hat momentan ca. 36.800 Einwohner.
Die kreisfreie Stadt Suhl liegt im Süden Thüringens und hat momentan ca. 36.800 Einwohner.  © dpa/Archivbild

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