Mann von seinem eigenen Hund attackiert und schwer verletzt

Der etwa zwei Jahre alte Dobermannrüde verletzte sein Herrchen schwer.
Der etwa zwei Jahre alte Dobermannrüde verletzte sein Herrchen schwer.  © Fabian Peikow

Umpferstedt - Er wollte seinen Dobermann einfach nur ausführen, doch für den Thüringer endete das Gassi-Gehen im Krankenhaus. Warum der Rüde derart durchdrehte, ist unklar!

Gegen 15.25 wurden Polizei, Rettungskräfte, Notarzt und Helikopter nach Umpferstedt im Weimarer Land gerufen. Sie fanden einen schwer Verletzten Mann auf dem Boden, daneben sein etwa zweijähriger Hund.

Der hatte sein Herrchen übel zugerichtet. Der Mann musste mit dem Rettungshubschrauber in die Klinik gebracht werden.

Auch der Tierrettungsdienst aus Sömmerda wurde alarmiert, um den Dobermann in Gewahrsam zu nehmen. Doch es stellte sich heraus, dass der Besitzer seinem Hund die Ohren amputiert und den Schwanz gekürzt hatte: Das sogenannte "Kupieren" ist in Deutschland eigentlich seit 1993 verboten und nur noch in Einzelfällen zulässig.

Die Freiwillige Feuerwehr sicherte die Unfallstelle ab, damit der Helikopter landen konnte.

Update 13.06.:

Wie die Polizei nun mitteilte, habe sich der Hund in einem Maschendrahtzaun verfangen. Als sein Herrchen ihn befreien wollte, geriet das Tier mit hoher Wahrscheinlichkeit in Panik und biss zu.

Der schwer verletzte Hundebesitzer musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.
Der schwer verletzte Hundebesitzer musste mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus geflogen werden.  © Fabian Peikow

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