Warum wollen junge Menschen überall studieren, nur in Thüringen nicht?

Auch wie hier an der Uni Jena gehen, wenn auch nur geringfügig, die Zahlen der Erstsemester zurück.
Auch wie hier an der Uni Jena gehen, wenn auch nur geringfügig, die Zahlen der Erstsemester zurück.  © dpa/Archivbild

Thüringen - An Thüringens Hochschulen ist die Zahl der Studenten auch 2017 weiter gesunken. Zu diesen Erkenntnissen kommt das Statistische Bundesamt am Dienstag in seinen aktuellen Zahlen.

Demnach haben 49.800 Studierende im laufenden Wintersemester eine Matrikelnummer im Freistaat. Dies seien etwa 1,5 Prozent weniger als im vorherigen Wintersemester.

Es handele sich dabei um vorläufige Zahlen. Bundesweit werde hingegen mit rund 2,85 Millionen Studierenden ein Rekord verzeichnet.

Am stärksten fiel der Rückgang in Thüringen bei den Erstsemestern aus: Aktuell seien es ca. 9100 Studienanfänger im Freistaat, im vergangenen Wintersemester waren es knapp 10.000. Das ist prozentual bundesweit der stärkste Rückgang.

Betroffen seien vor allem Verwaltungs- und Fachhochschulen. An Universitäten sind es nur geringfügig weniger Studienanfänger. Begründet werden die Zahlen u.a. mit einem Geburtenrückgang.

Titelfoto: dpa/Archivbild


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