Mit zwei Stichen in den Rücken getötet: Anklage fordert Mord als Urteil!

Am Landgericht Mühlhausen wurde der Prozess am Montag fortgesetzt.
Am Landgericht Mühlhausen wurde der Prozess am Montag fortgesetzt.  © DPA/Symbolbild

Mühlhausen - Noch bis Februar soll der Prozess um einen tödlichen Mietstreit im Kreis Nordhausen dauern (TAG24 berichtete). Zeugen haben an dem Angeklagten, dem der Mord an seinem Vermieter vorgeworfen wird, bisher kaum ein gutes Haar gelassen.

Im Prozess um einen tödlichen Mietstreit in Wolkramshausen haben am Montag weitere Zeugen den Angeklagten als aggressiv beschrieben.

Drei frühere Nachbarn des 38-jährigen Angeklagten sagten aus. Schon bei den kleinsten Anlässen solle der Mann aggressiv geworden sein, so die Zeugen.

In einem Fall solle er beispielsweise einen Freund mit einem Messer verletzt haben. Zudem beschrieb eine Ex-Freundin den Angeklagten als unehrlich und alkoholabhängig.

Die Mühlhäuser Staatsanwaltschaft gehe weiterhin davon aus, dass der Mann vor einem Jahr seinen Vermieter mit zwei Stichen in den Rücken getötet habe. Grund seien zwei offene Monatsmieten, welche der Vermieter forderte.

Weil die Nebenkläger die Tat als Mord einstufen, stellten sie neue Beweisanträge. Der psychiatrische Gutachter werde sich demnach am 21. Dezember noch einmal vor Gericht äußern.

Die Plädoyers sind für Januar geplant. Das Urteil soll am 8. Februar verkündet werden.

Der 38-jährige Angeklagte habe seinen Vermieter mit zwei gezielten Messerstichen in den Rücken getötet. Die Nebenklage fordert daher statt Totschlag sogar Mord als Urteil. (Symbolbild)
Der 38-jährige Angeklagte habe seinen Vermieter mit zwei gezielten Messerstichen in den Rücken getötet. Die Nebenklage fordert daher statt Totschlag sogar Mord als Urteil. (Symbolbild)  © DPA/Symbolbild

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