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Klatsche für Merkel +++ AfD Dritter +++ SPD will Regierung verlassen

Am 24. September wird der neue Bundestag gewählt. Hier lest ihr alles über die neuesten Hochrechnungen und mögliche Koalitionen.
Doe Prognose von 21.57 Uhr.
Doe Prognose von 21.57 Uhr.

Berlin – Rund 61,5 Millionen Bürger waren am Sonntag dazu aufgerufen, einen neuen Bundestag zu wählen.

Und nach der vorläufigen Hochrechnung ist das Ergebnis eine deutliche Klatsche für die CDU unter Kanzlerin Angela Merkel.

Auch die SPD wird komplett abgestraft. Martin Schulz schafft es nicht, das Ruder herumzureißen.

Jubel dagegen bei der FDP und der AfD. Die vorläufige Hochrechnung von 21.57 Uhr im Überblick:

  • CDU: 33 Prozent (- 8,5)
  • SPD: 20,6 Prozent (- 5,1)
  • AfD: 12,8 Prozent (+ 8,1)
  • Linke: 9,1 (+0,5)
  • FDP: 10,6 (+ 5,8)
  • Grüne: 8,9 (+0,5)
  • Sonstige 4,8 (-1,5)

Die Wahlbeteiligung wuchs laut ARD auf 75,9 Prozent (2013: 71,5).

Alle Entwicklungen und Stimme im Live-Ticker:

21.30 Uhr: In Berlin droht eine Demonstration gegen die AfD zu eskalieren. Mehrere hundert Linke demonstrieren gegen den Einzug der Partei in den Bundestag. Polizisten werden mit Steinen und Flaschen beworfen. Mehr Informationen hier.

21.10 Uhr: Alle fragen sich, an wenn die SPD so dramatisch ihre Wähler verloren hat (insgesamt 5 Prozent). Diese Grafik der ARD zeigt es. An die AfD, FDP, Grüne und Linke.

21.03 Uhr: Die AfD will sich nach Worten von Parteichef Jörg Meuthen im neuen Bundestag als konstruktive und harte Oppositionskraft einbringen. "Krawall ist für uns keine Kategorie, wir wollen eine sehr harte, deutliche Opposition machen. Die hat dieses Land auch bitter nötig, denn die hat dieses Land bis jetzt nicht gehabt", so Meuthen in der "Berliner Runde" von ARD und ZDF.

20:40 Uhr: Warum will die SPD jetzt eigentlich nicht mehr mit der CDU regieren? Lest mehr in unserem Extra-Artikel zum Thema.

20:27 Uhr: Die "Elefantenrunde" in der ARD läuft. Martin Schulz schafft es allerdings nicht, einmal klar zu sagen, dass er nicht weiter mit der CDU regieren will. Der Moderator müht sich, aber Schulz eiert herum. Angela Merkel hingegen bedauert, dass die SPD die gute Zusammenarbeit nicht wertschätzt.

20.17 Uhr: Nach der aktuellen Hochrechnung gibt es 613 Sitze im Bundestag. Die CDU hat 218 Sitze, Neuling AfD kommt auf 87.

20:10 Uhr: Bei den ostdeutschen Männern ist die AfD sogar auf Platz 1. 26 Prozent von ihren setzten ihr Kreuz bei der AfD. Bei den ostdeutschen Frauen waren es 17 Prozent. (Im Westen: Männer 13%, Frauen 8%). Mehr im Extra-Artikel zum Thema.

Alice Weidel und Alexander Gauland feiern das Wahlergebnis der AfD.
Alice Weidel und Alexander Gauland feiern das Wahlergebnis der AfD.

19.45 Uhr: Die CDU will bei Koalitionsgesprächen auch auf die SPD zugehen, die stellte aber nochmal klar, dass sie nicht zur Verfügung stehen: "Die Absage ist absolut ernst gemeint.(...) Es wird da auch keine Hintertür geben. (...) Man kann immer sprechen, aber wir werden keine Koalitionsverhandlungen mit der Union führen." Der bisherige SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann im ZDF zur Entscheidung der SPD, nicht noch einmal in eine große Koalition zu gehen.

19.42 Uhr: Der Zentralrat der Juden in Deutschland sieht Deutschland vor der größten demokratischen Herausforderung seit 1949 - dem Jahr ihrer Gründung. "Erstmals ist eine rechtspopulistische Partei, mit starken Überschneidungen zur rechtsextremen Szene, in dieser Größenordnung in den Bundestag gewählt worden", teilt der Zentralrat mit.

Die anderen Parteien im Bundestag dürften sich von der AfD weder gegeneinander ausspielen noch provozieren lassen. "Ich erwarte von unseren demokratischen Kräften, dass sie das wahre Gesicht der AfD enthüllen und die leeren, populistischen Versprechen der Partei entlarven", so Zentralratspräsident Josef Schuster.

19.37 Uhr: Wo kommen die Wähler der AfD her? Eine Analyse lest Ihr hier.

19.35 Uhr: FDP-Chef Christian Lindner soll Fraktionsvorsitzender seiner Partei im Bundestag werden. FDP-Vize Wolfgang Kubicki will ihn bei der konstituierenden Sitzung der Fraktion an diesem Montag vorschlagen, wie in FDP-Kreisen zu erfahren ist.

19.33 Uhr: SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will nach der historischen Wahlniederlage zwar Parteichef bleiben, aber nicht Fraktionsvorsitzender im Bundestag werden. "Ich werde den Fraktionsvorsitz selbst nicht anstreben, sondern mich voll auf die Erneuerung der Partei konzentrieren", sagte er am Sonntag in einem ARD-Interview.

19.14 Uhr: Der SPD laufen die Arbeiter weg. Nach einer ARD-Analyse verloren die Sozialdemokraten seit 1998 mehr als die Hälfte ihrer traditionellen Wählerklientel. Während vor 18 Jahren noch 49 Prozent der SPD-Wähler Arbeiter waren, sind es 2017 nur noch 23 Prozent, sogar weniger als bei der CDU.

19.01 Uhr: In Ostdeutschland erreicht die AfD nach aktueller Hochrechnung ein Ergebnis von 21,5 Prozent.

19.00 Uhr: Neue Hochrechnung: CDU: 33,1; SPD: 20,4; Linke: 8,9; Grüne: 9,3; FDP: 10,4; AfD 13,2; Sonstige: 4,7

18.56 Uhr: Nach dem Rückzug der SPD in die Opposition scheint es für eine regierungsfähige Mehrheit nur eine Koalition zu geben. Kommt jetzt Jamaika? Mehr dazu lest ihr hier.

18.52 Uhr: Angela Merkel sagte vor ihren Parteifreunden, dass die CDU einen Auftrag zur Regierungsbildung hat und nicht gegen sie regiert werden kann und erklärt, dass sie es als Auftrag versteht, die Wählerinnen und Wähler durch "gute Politik" von der AfD zurück zur CDU zu holen.

18.49 Uhr: Der Thüringer AfD-Landesvorsitzende Björn Höcke bezeichnet das Ergebnis seiner Partei als historisch. "Das ist ein überragendes Ergebnis. Ich bin überglücklich", so Höcke im Gespräch mit der Deutschen Presse-Agentur. Mit Blick auf den Einzug seiner Partei in den Bundestag sagt er: "Wir werden mehr Meinungspluralismus erleben im Bundestag, wir werden eine lebendige Demokratie erleben durch die AfD."

18.40 Uhr: Aktuelle Hochrechnung: CDU/CSU: 32,9; SPD: 20,2; Linke 9,0; Grüne: 9,3; FDP: 10,5; AfD: 13,2; Andere 4,8

18.35 Uhr: "Wir sind das Bollwerk der Demokratie", sagt Martin Schulz (Foto Mitte) bei seiner ersten Rede nach der Niederlage im Berliner Willy-Brandt-Haus kämpferisch und nimmt damit Bezug auf die Stärke der AfD. Künftig will die SPD nun Oppositionsführerin sein und die Regierung verlassen. Schulz will trotz der historischen Wahlniederlage Parteivorsitzender bleiben und die Sozialdemokraten in die Opposition führen. Das sagte er am Sonntag in der Berliner Parteizentrale.

18.27 Uhr: Aus aktuellem Anlass noch eimal ein Klassiker von Harald Schmidt.

18.23 Uhr: SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann und Parteivize Manuela Schwesig sprechen sich dafür aus, dass SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz trotz des Absturzes der Sozialdemokraten bei der Bundestagswahl Parteichef bleiben soll. "Er wird diesen Erneuerungsprozess jetzt fortsetzen", sagt Oppermann nach den ersten Prognosen in der ARD. "Wir gewinnen gemeinsam und wir verlieren gemeinsam."

18.19 Uhr: FDP-Chef Christian Lindner bedankt sich bei Twitter für den Wiedereinzug in den Bundestag mit mehr als zehn Prozent.

18.18 Uhr: AfD-Spitzenkandidat Alexander Gauland hat das gute Wahlergebnis seiner Partei als Kampfansage an die künftige Bundesregierung gewertet. "Sie kann sich warm anziehen. Wir werden sie jagen", sagte er am Sonntagabend in Berlin. "Wir werden uns unser Land und unser Volk zurückholen."

18.17 Uhr: Die CSU hat bei der Bundestagswahl nach einer Prognose des Bayerischen Fernsehens ein Debakel erlebt: Die Christsozialen von Parteichef Horst Seehofer stürzten demnach am Sonntag auf 38,5 Prozent ab - nach 49,3 Prozent vor vier Jahren.

18:14 Uhr: Laut der ersten Hochrechnung der ARD ist die Stimmverteilung wie folgt: CDU: 32,7, SPD: 20,2; Linke: 8,9: Grüne: 9,4; FDP 10,5; AfD: 13,4

18:08 Uhr: Es ist das bisher schlechteste Ergebnis der SPD. Auch die CDU fährt damit das schlechteste Ergebnis seit 1949 ein. Damals erreichte die Union 31 Prozent.

18.04 Uhr: Die SPD-Spitze hat sich nach dem historischen Absturz bei der Bundestagswahl einmütig dafür ausgesprochen, in die Opposition gehen. Das erfuhren die Deutsche Presse-Agentur und "Focus" nach einer Telefonschalte unter Leitung des SPD-Spitzenkandidaten Martin Schulz am Sonntag.

Die Spitzenkandidaten von SPD, CDU, FDP und AfD.
Die Spitzenkandidaten von SPD, CDU, FDP und AfD.

Fotos: DPA, Screenshot ARD, Infratest dimap, Grafik TAG24

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