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Tiefsee und Polarregionen - Sonderschau im Meeresmuseum eröffnet

Von Martina Rathke, dpa

Tiefsee und Polarregionen sind keine ungenutzten Meeresregionen mehr: Der Druck der Industrie nach der Gewinnung von begehrten Rohstoffen wächst. Im Wissenschaftsjahr «Meere und Ozeane» zeigt eine Sonderausstellung den Zwiespalt zwischen Nutzung und Ökosystemen.

Stralsund (dpa) - Manganknollen, Eisenmangankrusten und metallhaltige Schwefelverbindungen gehören zu den begehrtesten Bodenschätzen der Tiefsee. Zugleich sind die Gewässer tiefer als 500 Meter der Lebensraum einzigartiger Organismen. Der Wechselwirkung zwischen der Nutzung und dem Schutz von Tiefsee und Polarregionen widmet sich eine Ausstellung am Deutschen Meeresmuseum in Stralsund, die Bundesforschungsministerin Johanna Wanka (CDU) am Dienstag eröffnete.

Die Nutzung der Meere sei ein brisantes Zukunftsthema. Die Ausstellung informiere und sensibilisiere die Besucher für die Ökosysteme in den Meeren und mache Forschungsergebnisse erlebbar, sagte Wanka. Der Bund werde die Meeresforschung in den kommenden zehn Jahren mit vier Milliarden Euro fördern. Unter anderem gehe das Geld in die Erneuerung der Forschungsflotte und die Förderung der Institute.

Die Ausstellung mit dem Titel «Nutzung der Meere - von der Tiefsee bis in die Polarregionen» wird im Rahmen des Wissenschaftsjahres «Meere und Ozeane» gezeigt und wird mit 175 000 Euro vom Bund gefördert. Die zweigeteilte Sondershow gibt Einblicke in die Lebensräume von Tiefsee und Polrarregion. Im Bereich Tiefsee können Besucher seltene Originalexponate sehen, darunter einen etwa einen Meter großen hydrothermalen Schlot (Black Smoker), der aus dem Indischen Ozean aus 3300 Metern Tiefe geborgen wurde. Er kam als Leihgabe der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe nach Stralsund.

Die Black Smoker, hydrothermale Quellen in der Tiefsee, gelten nicht nur als mögliche Quelle des Lebens in den Meeren, sondern sind Lebensraum für viele, teilweise noch unbekannte Arten, wie Ausstellungskuratorin Dorit Liebers-Helbig erläuterte. Gezeigt werden unter anderem Riesenröhrenwürmer und Muscheln.

An den Black Smokern lagern sich wertvolle Erze ab, die die Industrie fördern will. Die Ausstellung thematisiere das Spannungsfeld zwischen den sensiblen Ökosystemen und den Nutzungsinteressen des Bergbaus. Bislang sei der Bergbau in den Tiefen des Meeres nur für die Erkundung erlaubt. Doch die anhaltend hohe Nachfrage nach seltenen Metallen und gestiegene Rohstoffpreise rückten den Meeresbergbau in der Tiefsee immer stärker in den Bereich der Wirtschaftlichkeit, sagte die Kuratorin.

Der in Stralsund gezeigte Black Smoker war von einem Team um den Geologen Ulrich Schwarz-Schampera mit Hilfe eines Unterwasserrobotors aus dem Indischen Ozean geborgen worden. Deutschland gehöre unter anderem neben Russland, China oder auch Südkorea bei der Erkundung von Bodenschätzen in der Tiefsee zu den «Global Playern», sagte Schwarz-Schampera. Deutschland habe Explorationslizenzen in der Tiefsee des Indischen Ozean für 10 000 Quadratkilometer und im Pazifischen Ozean für 75 000 Quadratkilometer. Aus Sicht des Bundes seien Forschungsansätze von großer Wichtigkeit, die die Risikoabschätzung von Rohstoffförderung und höchsten Umweltansprüchen leisteten, sagte Wanka.

Der Ausstellungsbereich Polarregion enthält Modelle eines Narwals mit seinem markanten Stoßzahn, einer Weddellrobbe, von Pinguinen und eines Eisbären. Zudem veranschaulicht er, dass die Polarregion mit ihren großen Krillvorkommen eine Schlüsselstellung in der Nahrungskette in den Meeren einnimmt. Der Klimawandel werde die Polarregionen verändern, sagte Antje Boetius vom Alfred-Wegener-Institut. Wenn der unter dem Meereseis lebende Krill schwindet, habe dies Auswirkungen bis hin zu den Walen.

Mit der über Facebook gestarteten Sammelaktion «Schubladenhandys» hatte das Meeresmuseum im Vorfeld der Ausstellung zum Mitmachen aufgerufen. In Handys werden seltene Metalle und Mineralien verarbeitet, wie Liebers-Helbig sagte. Die nun in der Ausstellung gezeigten Handys sollen das Bewusstsein für das Recycling der Rohstoffe schärfen und für den Bau von ethisch korrekt hergestellten Handys, sogenannten Fairphones, werben.

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