Süßer Hamster geht verloren: Vater flippt aus und sucht verzweifelt

Boston (USA) - Studentin Steph Veerman bat ihren Vater, ein paar Tage auf ihren Hamster Chester aufzupassen. Eines Tages verschwand das Tier jedoch.

Der Vater weinte, als er dachte, Chester verloren zu haben.
Der Vater weinte, als er dachte, Chester verloren zu haben.  © Screenshots/Instagram/stephyj725

Der Vater von Steph Veerman hatte eigentlich kaum etwas mit dem kleinen Vierbeiner seiner Tochter zu tun. Doch als er begann, sich um das Tierchen zu kümmern, entwickelte sich eine enge Bindung.

Er sorgte sich gern um den Hamster und nahm seine Aufgabe auch sehr ernst. Fast täglich gab er seiner Tochter Status-Updates, wie es um das Tier steht.

Umso schlimmer war der Verlust für Stephs Vater, als er feststellte, dass Chester verschwand.

Sofort schrieb er seiner Tochter, bat um sofortigen Rückruf, weil ein Notfall vorliege. Sie bat ihn daraufhin jedoch nur, nicht auszuflippen. "Es geht ja nur um einen Hamster", schrieb sie immer wieder, wie Screenshots auf Twitter belegen.

Dort löste die junge Frau natürlich sofort auf, dass sie ihren Dad nur beruhigen wollte und auch todtraurig darüber war. Sie hoffte die ganze Zeit, dass er Chester findet.

Der Vater suchte die ganze Wohnung ab und baute diverse Fallen, damit er ihn aufspürt.

So legte der namentlich unbekannte Mann Mehl in Teilen der Wohnung aus, damit der Hamster da durch laufen muss und der liebevolle Tiersitter seine Spur verfolgen kann.

Chester war nah und doch so fern

Auch Erdnussbutter wurde hier und da verteilt, weil es den haarigen Freund anziehen sollte. Er liebt den zähen Brotaufstrich. Doch Fehlanzeige: Chester blieb verschollen. Nirgendwo war er zu sehen.

Per iMessage drohte der Mann, immer weiter durchzudrehen. Die Suchaktion ging ihm sehr nahe.

Am darauffolgenden Tag wollte er schon gar nicht zur Arbeit gehen. Anstatt Akten zu wälzen, hätte er nach Chester gesucht. Doch Steph erkannte den Ernst der Lage, überzeugte ihren Vater vom Gegenteil. Als Anwalt kann er nicht einfach einen Tag "krank feiern".

Als er das einsah, wendete sich das Blatt.

Hamster die ganze Zeit im Käfig gewesen

Wie durch ein Wunder fand er den kleinen Hamster Chester. Er saß die ganze Zeit im Käfig.

Steph Veerman klärte auf: Chester versteckt sich gern. So soll er die ganze Zeit in seinem Häuschen gewesen sein, aber in einem Winkel, den der Vater einfach nicht sehen konnte.

Bei all der Aufregung nach dem ersten Schock vergaß er dann scheinbar, auch den Käfig einmal zu öffnen und genauer nachzusehen. Bei so kleinen Tieren kann es schon mal haarsträubend werden...

Titelfoto: Screenshots/Instagram/stephyj725

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