Große Freude: Kleines Eisbär-Mädchen darf aus der Wurfhöhle

Berlin - Berlins kleine Eisbärin darf am Freitag (10 Uhr) das erste Mal nach draußen.

Berlins kleine Eisbärin soll am kommendem Samstag das erste Mal für Besucher im Tierpark zu sehen sein. (Bildmontage)
Berlins kleine Eisbärin soll am kommendem Samstag das erste Mal für Besucher im Tierpark zu sehen sein. (Bildmontage)  © Steffen Freiling/Tierpark Berlin/dpa

Für einen Pressetermin soll sich die Schiebetür zur Wurfhöhle öffnen, teilte der Tierpark mit.

Ob der niedliche Eisbär-Nachwuchs dann seiner gutmütigen Mutter Tonja sofort auf die Außenanlage folgt, ist aber unklar. Für Besucher soll das Jungtier ab Samstag zu sehen sein.

Für den Ausflug nach draußen sei es höchste Zeit, sagte Tierpark-Direktor Andreas Knieriem. Denn dem dreieinhalb Monate alten Bärchen wird es in seiner Box langsam langweilig.

Zur Ablenkung spielt es bisher Ball und beißt seine Mutter neckisch ins Fell (TAG24 berichtete). Trotz schwarzer Knopfaugen und schneeweißem Plüschfell ist das Junge kein Kuscheltier. Eisbären sind die größten Landraubtiere der Erde.

Auch im Mini-Format haben sie scharfe Krallen und spitze Zähne. Wie wehrhaft die Kleine sein kann, haben Tierärzte schon beim Impfen erfahren. Einen Namen soll das Eisbärchen bekommen, wenn ein Sponsor feststeht.

Auch in freier Natur verbringen Eisbärmütter und ihre Jungen die ersten Monate in Höhlen. Denn der Nachwuchs wird sehr unreif geboren. Jungtiere sind am Anfang nicht größer als Meerschweinchen, blind und taub. Draußen wären sie verloren.

In freier Natur stirbt die Hälfte der Eisbärjungen in den ersten Lebensmonaten. Auch Tierpark-Bärin Tonja hat ihre ersten beiden Würfe verloren (TAG24 berichtete).

Titelfoto: Steffen Freiling/Tierpark Berlin/dpa

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