Amtsmitarbeiter verbreitet Tierporno! Hat er das Video selbst erstellt?

Odenwaldkreis - Diese Nachricht erschüttert den Odenwaldkreis: Ein langjähriger Mitarbeiter des Landratsamtes soll ein Tierporno-Video verbreitet haben!

Die Ermittlungen im Tierporno-Fall dauern noch an. (Symbolbild)
Die Ermittlungen im Tierporno-Fall dauern noch an. (Symbolbild)  © DPA

Wie das Odenwälder Journal herausgefunden hat, ermittelt die Staatsanwaltschaft gegen einen 55-Jährigen.

Der Mitarbeiter aus der Abteilung Veterinärwesen und Verbraucherschutz des Landratsamtes in Erbach soll einen Tierporno verschickt haben. Aufgrund dessen wurde sein Arbeitsvertrag fristlos gekündigt.

Auf dem brisanten Bewegtbild zu sehen: Eine sexuelle Handlung zwischen Mensch und Tier. Bislang ist es unklar, ob der Mann für die Erstellung des Videos verantwortlich sei, oder ob er es lediglich verbreitet habe.

Die Ermittler werten derzeit verschiedene Datenträger des Mannes aus, um mögliche Gewohnheiten und Regelmäßigkeiten aufzudecken.

Doch wie kam der Tierpono-Skandal überhaupt ans Licht? Eine Mitarbeiterin hatte sich über interne Kommunikationswege an höhere Instanzen gewandt. Vor den offiziellen Ermittlungen habe es dem Bericht nach aber bereits reichlich "Flurfunk" über die Thematik gegeben.

Aufgrund der Vorwürfe sei die Kreisverwaltung "sofort tätig geworden, nachdem die Vorwürfe gegen den Mitarbeiter bekannt geworden waren, und hat die polizeilichen Ermittlungen unterstützt", sagte ein Sprecher des Amtes gegenüber dem Odenwälder Journal.

Das Verbreiten oder Erstellen des Tierpornos könnte den 55-Jährigen bis zu drei Jahren hinter Gitter bringen. Der Besitz eines solchen Videos ist in Deutschland allerdings nicht verboten.

Das Foto zeigt das Landratsamt des Odenwaldkreises in Erbach.
Das Foto zeigt das Landratsamt des Odenwaldkreises in Erbach.  © Odenwaldkreis Facebook

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