Nach Unfall in Köln: Tierschutzorganisation PETA fordert Pferdeverbot bei Karnevalsumzügen

Pferd mit Reiter beim Kölner Rosenmontagsumzug.
Pferd mit Reiter beim Kölner Rosenmontagsumzug.

Köln /Stuttgart - Nach dem Vorfall beim Kölner Rosenmontagsumzug, bei dem zwei durchgegangene Pferde fünf Menschen verletzten (TAG24 berichtete), fordern Tierschützer ein sofortiges Pferdeverbot bei Karnevalsumzügen.

"Müssen erst Menschen sterben, bevor die Verantwortlichen reagieren?", fragt Peter Höffken, Fachreferent für Tiere in der Unterhaltungsbranche bei PETA, auf der Webseite der Tierrechtsorganisation. "Der Einsatz von Pferden bei solchen Veranstaltungen ist unverantwortlich.“

So sei die Unfallgefahr sehr hoch, da Pferde Fluchttiere und sehr schreckhaft sind, heißt es in der PETA-Mitteilung. Die laute Musik und die Menschenmassen würden die Tiere bei Karnevalsumzügen anhaltend hohem Stress aussetzen. Das treffe auch auf speziell trainierte Pferde zu.

PETA fordert deshalb alle Tierfreunde auf, an die Oberbürgermeister der Karnevalshochburgen Köln, Bonn, Düsseldorf und Aachen zu appellieren, Pferde bei Karnevalsumzügen nicht mehr zuzulassen.


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